Deutsch­land

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - AS­SENA­GON AS­SET MA­NAGE­MENT

Die Zeit, in der Kon­junk­tur­pro­gno­sen nach unten re­vi­diert wer­den, müss­te jetzt zu En­de ge­hen. Man darf den Pes­si­mis­mus auch nicht über­trei­ben. Für Deutsch­land er­scheint ein Wachs­tum von 1 bis 1,5% für 2015 rea­lis­tisch. Das ist nicht viel. Es ent­spricht aber in et­wa dem lang­fris­ti­gen Po­ten­zi­al. Re­for­men sind auch in Deutsch­land nö­tig. Die For­de­run­gen des Sach­ver­stän­di­gen­rats von letz­ter Wo­che sind rich­tig. Re­for­men wür­den zu­nächst je­doch nicht zu mehr Wachs­tum füh­ren. Sie ver­hin­dern le­dig­lich, dass es noch schwä­cher wird. Die Kon­se­quenz für An­le­ger: Die Zeit der schlech­ten Nach­rich­ten und der Kor­rek­tur der Er­war­tun­gen nach unten ist jetzt hof­fent­lich vor­bei. Das stützt die Stim­mung auch an den Ka­pi­tal­märk­ten. Das ist die po­si­ti­ve Nach­richt. Ne­ga­tiv ist da­ge­gen, dass ei­ne Bes­se­rung auf ab­seh­ba­re Zeit nicht in Sicht ist. Was bes­ten­falls ver­hin­dert wer­den kann, ist ei­ne wei­te­re Ver­schlech­te­rung.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.