Um­set­zung

Finanz und Wirtschaft - - FINANZ -

Der Com­mon Re­porting Stan­dard (CRS) der OECD be­schreibt die Be­richts- und Sorg­falts­pflich­ten im au­to­ma­ti­schen In­for­ma­ti­ons­aus­tausch. Mel­de­pflich­tig sind al­le Di­enst­leis­ter mit De­pot- und Ver­wahr­auf­ga­ben, Mak­ler, In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten und spe­zi­fi­sche Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten. Der CRS stützt sich grund­sätz­lich auf die (steu­er-)recht­li­chen De­fi­ni­tio­nen des Lan­des, in dem das mel­den­de Fi­nanz­in­sti­tut liegt. Die Da­ten sol­len der Steu­er­be­hör­de des Lan­des, wo der Kon­to­in­ha­ber an­säs­sig ist, nur zur Kon­trol­le die­nen.

Der CRS um­fasst grenz­über­schrei­ten­de Er­trä­ge u. a. aus Zin­sen, Dividenden, Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen so­wie an­de­re ähn­li­che Er­trä­ge, Kon­to-/De­pots­al­den und den Er­lös aus dem Ver­kauf von Fi­nanz­an­la­gen von na­tür­li­chen Per­so­nen und Rechts­trä­gern (inkl. Trusts, Stif­tun­gen). Er dient als Vor­ga­be für die na­tio­na­le Ge­setz­ge­bung über den In­for­ma­ti­ons­aus­tausch.

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