Zur Per­son

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - AT

Der 59-jäh­ri­ge Adair Tur­ner war von 2008 bis 2013 Chef der bri­ti­schen Fi­nanz­auf­sicht Fi­nan­ci­al Ser­vices Aut­ho­ri­ty. Da­bei war er mass­geb­lich an der Gestal­tung der Ba­sel-III-Richt­li­ni­en zur Ban­ken­re­gu­lie­rung be­tei­ligt. Schon 2009 setz­te er Zei­chen mit ei­nem «Tur­ner Re­view» ge­nann­ten Do­ku­ment für ei­ne um­fas­sen­de Re­form der Fi­nanz­re­gu­lie­rung. Seit 2013 ar­bei­tet er am In­sti­tu­te of New Eco­no­mic Thin­king, das teil­wei­se von der In­ves­to­ren­le­gen­de Ge­or­ge So­ros mit­fi­nan­ziert wird. Lord Tur­ner ar­bei­te­te in sei­ner Kar­rie­re un­ter an­de­rem bei McKin­sey und Mer­rill Lynch. Sein Stu­di­um in Ge­schich­te und Öko­no­mie ab­sol­vier­te er in Cam­bridge. wie es die An­for­de­run­gen für Min­dest­re­ser­ven er­lau­ben wür­den. Um die Ban­ken dar­an zu hin­dern, mehr Geld zu schaf­fen, könn­te man die Min­dest­re­ser­ven nach oben set­zen. Das wä­re ein Auf­wi­schen, wenn der Sti­mu­lus zu gross wird.

«Ja­pan ist in ei­ner sehr ge­fähr­li­chen Si­tua­ti­on. Klei­ne Än­de­run­gen kön­nen de­sta­bi­li­sie­ren­de Ef­fek­te ha­ben.»

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.