Was ist der Alt­man Z-Sco­re?

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - GM

Für An­le­ger wich­tig sind die Grös­sen 1,8 und 3: Wer­te un­ter 1,8 deu­ten auf ei­ne ho­he Kon­kurs­ge­fahr hin, bei ei­nem Sco­re über 3 ist die In­sol­venz un­wahr­schein­lich. Der Be­reich da­zwi­schen gilt als Grau­zo­ne. All­ge­mein gilt: Je hö­her der Wert, des­to ge­rin­ger ist die In­sol­venz­wahr­schein­lich­keit.

Der nach sei­nem Er­fin­der Ed­ward Alt­man be­nann­te Z-Sco­re ver­sucht die Wahr­schein­lich­keit zu pro­gnos­ti­zie­ren, dass ein Un­ter­neh­men in den nächs­ten zwei Jah­ren in Kon­kurs geht. Buch­hal­tungs­pro­fes­sor Alt­man ver­mengt fünf Bi­lanz- und Er­folgs­rech­nungs­kenn­zah­len zu ei­nem Wert. Ver­wen­dung fan­den im ur­sprüng­li­chen Mo­dell – je­weils im Ver­hält­nis zu den ma­te­ri­el­len Ver­mö­gens­wer­ten – der An­teil des Net­to­um­lauf­ver­mö­gens, der ein­be­hal­te­nen Ge­win­ne, des Ge­winns vor Zin­sen und Steu­ern (Ebit) und des Um­sat­zes so­wie die Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung im Ver­hält­nis zur Ver­schul­dung.

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