Agrar­flau­te trifft Bu­cher

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - AM

Die Ak­ti­en von Bu­cher In­dus­tries sind seit dem Höchst im letz­ten Ju­ni 25% ge­fal­len. Dar­in spie­geln sich die zu­rück­hal­ten­den Er­war­tun­gen der An­le­ger ge­gen­über Bu­cher. Weil die Prei­se für Land­wirt­schafts­gü­ter we­gen gu­ter Ern­ten ge­sun­ken sind, ver­fü­gen die Land­wir­te über we­ni­ger Ka­pi­tal für In­ves­ti­tio­nen wie Land­ma­schi­nen. Hin­zu kommt, dass der Agrar­sek­tor sehr gu­te Jah­re hin­ter sich hat und des­halb über­in­ves­tiert wur­de.

Dass nun Bu­chers Land­ma­schi­nen­spar­te Kuhn ei­nen Rück­gang des Be­stel­lungs­ein­gangs um 10,2% (be­rei­nigt um Wäh­run­gen und Ak­qui­si­tio­nen) hin­neh­men muss­te, kommt nicht mehr über­ra­schend. Al­ler­dings: Schon im Vor­jahr gin­gen die Auf­trä­ge um be­rei­nigt 9,1% zu­rück. An­der­seits war im zwei­ten Quar­tal letz­ten Jah­res der Auf­trags­ein­gang noch et­was ge­rin­ger als heu­te. Das zeigt: Quar­tals­schwan­kun­gen ha­ben oft viel Zu­fäl­li­ges an sich. In der Spar­te Mu­ni­ci­pal (Stras­sen­kehr­ma­schi­nen) er­klärt sich der Rück­gang im We­sent­li­chen durch ei­nen Gross­auf­trag im Vor­jahr. In der Spe­cial­sSpar­te ha­ben Pro­jekt­ver­zö­ge­run­gen zu ei­nem Rück­stand ge­führt. Ins­ge­samt hält Bu­cher an der Pro­gno­se fest, 2015 wäh­rungs­be­rei­nigt ei­nen leicht nied­ri­ge­ren Um­satz und ein ge­hal­te­nes Be­triebs­er­geb­nis zu er­rei­chen.

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