Un­gleich, aber im sel­ben Boot

Finanz und Wirtschaft - - EUROKRISE TEIL 2: DIE ANSTECKUNG -

seit­her fast iden­tisch be­we­gen. Spa­ni­en gilt heu­te als das er­folg­rei­che­re der bei­den Län­der: Der Spre­ad für zehn­jäh­ri­ge Lauf­zei­ten ist mit 118 Ba­sis­punk­ten (Bp, 100 Bp = 1 Pro­zent­punkt) en­ger als der Ita­li­ens (122 Bp). In bei­den Fäl­len ist der Ri­si­ko­auf­schlag al­ler­dings et­was hö­her als vor ei­nem Jahr­fünft.

Spa­ni­ens Wirt­schaft wächst be­reits seit sie­ben Quar­ta­len wie­der und soll­te 2015, ge­mäss IWF-Pro­gno­sen, um 2,5% ex­pan­die­ren. Ita­li­en tritt da­ge­gen erst jetzt aus der Re­zes­si­on. Der Nach­züg­ler holt al­ler­dings auf. Ita­li­en wer­de die po­si­ti­ve Über­ra­schung an den eu­ro­päi­schen Ak­ti­en­märk­ten sein, ist die Bank Mor­gan St­an­ley über­zeugt. Kos­ten­sen­kun­gen dank des tie­fen Öl­prei­ses, den An­lei­hen­auf­käu­fen der EZB so­wie der Sen­kung der Lohn­ne­ben­kos­ten, die die Re­gie­rung mit ei­ner Re­form des Ar­beits­mark­tes rea­li­siert hat, wür­den sich nun aus­zah­len.

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