Skep­sis an «neu­em» McDo­nald’s

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM - GA

Die Er­neue­rungs­stra­te­gie des seit März am­tie­ren­den CEO Ste­ve Eas­ter­brook für die Re­stau­rant­ket­te McDo­nald’s hat an der Bör­se noch kei­ne Un­ter­stüt­zung er­hal­ten. Die Ak­ti­en ga­ben am Mon­tag und Di­ens­tag nach.

Eas­ter­brook will den Kon­zern in ein «fort­schritt­li­ches Bur­ger-Un­ter­neh­men» um­for­men. Auf dem Pro­gramm ste­hen Mass­nah­men zur Kos­ten­sen­kung und zur Ver­bes­se­rung der Le­bens­mit­tel­qua­li- tät. McDo­nald’s will bis 2018 zu­sätz­li­che 3500 Re­stau­rants an Fran­chise­neh­mer ab­tre­ten und ih­ren An­teil von 81% auf über 90% er­hö­hen. Zu­dem soll das Ma­nage­ment ge­strafft wer­den. Im Vi­sier sind 300 Mio. $ Ein­spa­run­gen bis 2017.

Die Glie­de­rung in vier neue ope­ra­ti­ve Be­rei­che soll Wachs­tums­stär­ke zu­rück­brin­gen. Der Kon­zern hat 2014 ei­nes der schwächs­ten Ge­schäfts­jah­re er­lebt. Der har­te Wett­be­werb in den USA (40% des Ge­schäfts) setz­te ihm eben­so zu wie Le­bens­mit­tel­skan­da­le in Chi­na und Ja­pan.

Die An­le­ger lies­sen sich auch durch die Aus­sicht auf hö­he­re Aus­schüt­tun­gen nicht be­ein­dru­cken. Sie stuf­ten McDo­nalds’ bis Di­ens­tag­mit­tag 2% tie­fer.

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