Cloud-Pio­nier

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE - EM

Sa­les­force ist ein US-Soft­ware­an­bie­ter für Lö­sun­gen, die in der Da­ten­wol­ke «Cloud» be­trie­ben und über das In­ter­net be­zo­gen wer­den. Für die Nut­zung zahlt der Kun­de Li­zenz- und Sup­port­ge­büh­ren. Bei Clou­dLö­sun­gen lie­gen die Kos­ten für Hard­ware und In­stal­la­ti­on oder Ser­vice in der Re­gel nied­ri­ger als ge­wöhn­lich. Die Be­nut­zung der Di­ens­te ist fle­xi­bel, Spei­cher- und Re­chen­ka­pa­zi­tä­ten kön­nen rasch an Kun­den­be­dürf­nis­se an­ge­passt wer­den. Be­zahlt wird nur die ef­fek­tiv be­nö­tig­te Leis­tung als «Soft­ware as a Ser­vice» (SaaS). Das 1999 ge­grün­de­te Un­ter­neh­men ist im SaaS-Markt welt­weit füh­rend. Be­kannt und er­folg­reich wur­de Sa­les­force.com mit der Soft­ware­lö­sung «Sa­les Cloud» für das Ver­wal­ten von Kun­den­be­zie­hun­gen (CRM, Cust­o­m­er Re­la­ti­ons Ma­nage­ment). Die­ses Pro­dukt trägt rund die Hälf­te zum Um­satz bei. Wei­te­re Stand­bei­ne sind Pro­duk­te zum Ver­wal­ten von Kun­den­dienst­an­wen­dun­gen so­wie Platt­form­dienst­leis­tun­gen (PaaS) im Be­reich Ent­wick­lung, Da­ten­ban­ken, Analyse und so­zia­le Netz­wer­ke. Das für US-Ver­hält­nis­se recht klei­ne Un­ter­neh­men setz­te im ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr mit 13 000 Mit­ar­bei­ten­den rund 4 Mrd. $ um, was ei­nem Zu­wachs von mehr als 30% ge­gen­über dem Vor­jahr ent­spricht. Für die kom­men­den Jah­re wer­den jähr­li­che Wachs­tums­ra­ten von je­weils mehr als 20% pro­gnos­ti­ziert. Ge­mäss ITAna­lyst Micha­el Stu­der wächst das Un­ter­neh­men je­doch um Ak­qui­si­tio­nen be­rei­nigt «le­dig­lich im ein­stel­li­gen Be­reich». Für Sa­les­force. com sei ein nächs­ter Schritt über­fäl­lig um wei­ter wach­sen zu kön­nen. «Ent­we­der sie ak­qui­rie­ren selbst oder bie­ten sich zum Ver­kauf an», er­klärt Stu­der.

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