Zah­len be­las­ten Ak­ti­en von PSP

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Das Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men PSP Swiss Pro­per­ty weist für das ers­te Quar­tal wie er­war­tet we­ni­ger Er­trag und Ge­winn aus. Den­noch be­stä­tigt das Ma­nage­ment den Aus­blick für das Ge­samt­jahr. Pro­gnos­ti­ziert ist ein Rück­gang des Be­triebs­ge­winns (Ebit­da) oh­ne Be­wer­tungs­ef­fek­te auf 225 Mio. Fr. Die zu­sätz­li­che Zins­be­las­tung aus den Swap-Ge­schäf­ten dürf­te 8 Mio. Fr. be­tra­gen. Ur­sa­che sind die durch die Schwei­ze­ri­sche Na­tio­nal­bank (SNB) ein­ge­führ­ten Ne­ga­tiv­zin­sen.

Der Er­trag sank im Zei­t­raum Ja­nu­ar bis März 2,4% auf 68,2 Mio. Fr. An­ders als in der Vor­jah­res­pe­ri­ode hat PSP kei­ne Ei­gen­tums­woh­nun­gen ver­kauft. Zu­dem fie­len Steu­er­ef­fek­te weg. Der Be­triebs­ge­winn auf Stu­fe Ebit­da nahm des­halb 11,2% auf 55,8 Mio. Fr. ab, der Ge­winn fast 13% auf 38,2 Mio. Fr.

Die Num­mer zwei auf dem Schwei­zer Im­mo­bi­li­en­markt spür­te zu­dem den Ein­fluss der Ne­ga­tiv­zin­sen. Die Mass­nah­me der SNB be­las­te­te PSP wie an­de­re Schuld­ner, die ihr Zins­ri­si­ko mit Zins­s­waps ab­si­chern, zu­sätz­lich. Im ers­ten Quar­tal re­sul­tier­te ein Mehr­auf­wand aus dem ne­ga­ti­ven Fran­ken-Li­bor von 1,2 Mio. Fr., der je­doch mit der Ak­ti­vie­rung ei­ner «For­de­rung aus ne­ga­ti­vem Li­bor» neu­tra­li­siert wer­de konn­te. Für das gan­ze Jahr könn­te der Be­trag auf 8 Mio. Fr. stei­gen. Im März hat­te Fi­nanz­chef Gi­a­co­mo Bal­za­ri­ni ei­nen mar­gi­na­len Ein­fluss er­war­tet. Die Leer­stand­quo­te ver­rin­ger­te sich un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Re­no­va­ti­ons­lie­gen­schaf­ten von 10 auf 9,7%. PSP strebt ei­ne Quo­te von 10% En­de Jahr an. Die Miet­ein­nah­men sol­len trotz grös­se­ren Re­no­va­ti­ons­vo­lu­men sta­bil blei­ben.

Die Ge­sell­schaft ist mit ei­ner per En­de März un­ver­än­der­ten Ei­gen­ka­pi­tal­quo­te von 57,5% so­lid fi­nan­ziert. Der An­teil des zins­pflich­ti­gen Fremd­ka­pi­tals sank von 28,9 auf 28,6% der Bi­lanz­sum­me.

Ana­lys­ten hat­ten PSP ei­ne ins­ge­samt freund­li­che­re Ge­schäfts­ent­wick­lung zu­ge­traut. Das setz­te den mit ei­nem Ab­schlag von 1% zum Net­to­in­ven­tar­wert ge­han­del­ten Ak­ti­en am Di­ens­tag zu. PSP ver­lo­ren bis 3% und führ­ten im Im­mo­bi­li­en­seg­ment die Ver­lierer­lis­te an. Al­le Fi­nanz­da­ten zu PSP Swiss Pro­per­ty im On­li­neAk­ti­en­füh­rer: fuw.ch/PSPN

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