Moo­re’s Law

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - BANK J. SAF­RA SA­RA­SIN

Die von In­tels Mit­be­grün­der Gor­don E. Moo­re de­fi­nier­te Re­gel be­sagt, dass sich die An­zahl Tran­sis­to­ren auf ei­nem Com­pu­ter­chip al­le acht­zehn Mo­na­te ver­dop­pelt und die Pro­duk­ti­ons­kos­ten kon­stant blei­ben. So­mit kann ein Chip mit glei­cher Leis­tung nach ein­ein­halb Jah­ren 50% bil­li­ger pro­du­ziert wer­den. Nun scheint es aber, dass die­se Re­gel weg­fällt, weil die phy­si­ka­li­schen Her­aus­for­de­run­gen und da­mit die Kos­ten für die Ver­klei­ne­rung stark stei­gen. Das wird die heu­te füh­ren­den Chip­her­stel­ler wie In­tel, TSMC und Samsung tref­fen, da ihr Vor­sprung schrumpft. Ge­win­ner sind Kon­zer­ne in der zwei­ten Rei­he wie STMi­cro­elec­tro­nics und Te­xas In­stru­ments, Chip­de­si­gner wie ARM und Ram­bus und Soft­ware­fir­men wie VMWa­re und Ci­trix.

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