«Die Zen­tral­ban­ken agie­ren, weil un­ter

Vor­mals Chef­öko­nom der Bank für In­ter­na­tio­na­len Zah­lungs­aus­gleich (BIZ) in Ba­sel, er­ach­tet die ana­ly­ti­schen Grund­la­gen der

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Vor den un­be­ab­sich­tig­ten Fol­gen der ul­tra­lo­cke­ren Geld­po­li­tik warnt Bill Whi­te schon lan­ge. Der lang­jäh­ri­ge Chef­öko­nom der Bank für In­ter­na­tio­na­len Zah­lungs­aus­gleich (BIZ) kri­ti­siert, die Ana­ly­sen der No­ten­ban­ken sei­en in­ad­äquat. Doch ei­nen Gold­stan­dard für den in­sti­tu­tio­nel­len Auf­bau ei­ner Zen­tral­bank ge­be es nicht. Ein Grund­pro­blem ist ge­mäss Whi­te der Glau­be der Wäh­rungs­hü­ter, die Wirt­schaft sei ei­ne Ma­schi­ne. In Tat und Wahr­heit glei­che sie eher ei­nem Wald. Im Ver­lauf der Ge­schich­te hat sich im­mer wie­der ge­zeigt, dass die­ses Sys­tem leicht aus dem Ru­der läuft. Das ist auch jetzt der Fall. Wir soll­ten das ele­men­ta­re Geld­sys­tem be­trach­ten, das We­sen des Gel­des und der Kre­dit­schöp­fung.

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