Tele­com-Blue-Chips fal­len

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - WUE

Vi­ven­di will Ca­nal Plus ganz über­neh­men. Kauf­ge­rüch­te stüt­zen DSM.

kon­zern Vi­ven­di (22.35 €, –1,8%) im ers­ten Quar­tal nur noch ei­nen Ge­winn von 33 Mio. € aus, nach 431 Mio. € im Vor­jahr. Auf ad­jus­tier­ter Ba­sis re­sul­tier­te hin­ge­gen ein Ge­winn­an­stieg von 24,1% auf 136 Mio. €. Um die Neu­aus­rich­tung auf Me­di­e­n­as­sets vor­an­zu­trei­ben, un­ter­brei­te­ten die Fran­zo­sen den Ak­tio­nä­ren von Ca­nal Plus ein Aus­kauf­an­ge­bot für den noch nicht in ih­rem Be­sitz be­find­li­chen 51,5%-An­teil über 7.60 € pro Ak­tie. Die Va­lo­ren des Fern­seh­sen­ders avan­cier­ten ent­spre­chend 20,5% auf 7.63 €. Da­ge­gen fie­len Prosie­ben Sat.1 2,8% auf 45.89 €, weil der Sen­der das live über­tra­ge­ne Fi­na­le von «Ger­ma­ny’s Next Top­mo­del» we­gen ei­ner Bom­ben­dro­hung ab­bre­chen muss­te.

Der ita­lie­ni­sche Ver­si­che­rer Ge­ne­ra­li (17.94 €, +1,9%) über­zeug­te mit ei­nem 6% hö­he­ren Be­triebs­ge­winn von 1,3 Mrd. € im ers­ten Quar­tal. Vor al­lem das Le­bens­ver­si­che­rungs­ge­schäft hat zum gu­ten Er­geb­nis bei­ge­tra­gen.

Der Bier­brau­er SABMil­ler (3623,5 p, +0,6%) hat mit ei­nem Vor­steu­er­ge­winn von 4,8 Mrd. $ im Ge­schäfts­jahr per En­de März die Er­war­tun­gen leicht über­trof­fen. Er mel­de­te zu­dem den Kauf der bri­ti­schen Mi­kro­braue­rei Me­an­ti­me Brewing, al­ler­dings oh­ne ei­nen Kauf­preis zu nen­nen. Wie­der auf­flam­men­de Spe­ku­la­tio­nen, wo­nach SABMil­ler selbst ein Über­nah­me­ziel für den Bran­chen­rie­sen AB InBev (108.75 €, –0,8%) sein könn­te, stütz­ten zu­sätz­lich.

Die Va­lo­ren des Che­mie­un­ter­neh­mens DSM (51.03 €, +0,8%) pro­fi­tier­ten eben­falls von Ge­rüch­ten, wo­nach der Wett­be­wer­ber Evo­nik (33.21 €, +0,4%) Kauf­ge­lüs­te he­ge. Auch Cla­ri­ant ist schon als mög­li­ches Über­nah­me­ziel für die Deut­schen ge­nannt wor­den. Der Me­di­zi­nal­tech­ni­ker Elek­ta (60 sKr., –23,3%) warn­te, das Jah­res­re­sul­tat per En­de April wer­de deut­lich un­ter den ei­ge­nen Pro­gno­sen aus­fal­len. In der Fol­ge trat CEO Ni­k­las Sa­van­der zu­rück.

Mon­cler (17.52 €, +6,3%) avan­cier­ten am Mitt­woch kräf­tig, nach­dem der Dau­nen­ja­cken­spe­zia­list ein über Er­war­ten gu­tes Erst­quar­tals­re­sul­tat vor­ge­legt hat­te. Die Mon­cler-Ti­tel ka­men aber am Don­ners­tag wie­der et­was zu­rück, weil sich die Gross­ak­tio­nä­rin Eu­ra­zeo (61.38 €, +4,7%) von ei­nem 7,8%-An­teil ge­trennt hat. Die fran­zö­si­sche In­vest­ment­ge­sell­schaft streicht aus dem Ver­kauf ei­nen Über­schuss von 280 Mio. € ein. Der­weil blieb das Lu­xus­mo­de­haus Sal­va­to­re Fer­ra­ga­mo (28 €, –3,6%) mit ei­nem Um­satz­plus von 2% im ers­ten Quar­tal un­ter den Er­war­tun­gen.

Asi­ens Bör­sen no­tier­ten trotz ent­täu­schen­den Da­ten aus den USA und Chi­na freund­lich. Der Bloom­berg World Asia Pa­ci­fic stieg 1,7%.

In Ja­pan no­tier­te der Nik­kei 225 1,8% hö­her. Di­ver­se Un­ter­neh­men kün­dig­ten Ak­ti­en­rück­käu­fe an, was für gu­te Stim­mung sorg­te. Die Wer­be­agen­tur Dentsu (6160 Yen, +12,2%) plant, für 168 Mio. $ ei­ge­ne Ak­ti­en zu­rück­zu­kau­fen und ei­ne hö­he­re Di­vi­den­de aus­zu­schüt­ten. Zu­dem stieg der Quar­tals­ge­winn mehr als er­war­tet.

We­ni­ger er­freu­li­che Nach­rich­ten kom­men aus dem Au­to­mo­bil­sek­tor. Ein­mal mehr müs­sen Ja­pans Au­to­bau­er Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge zu­rück­ru­fen auf­grund von de­fek­ten Air­bags des Zu­lie­fe­rers Ta­ka­ta (1476 Yen, –3,8%). Bei To­yo­ta Mo­tor (8296 Yen, +0,2%) und Hon­da Mo­tor (4178 Yen, –0,1%) sind es je­weils et­wa 5 Mio. Au­tos, bei Nissan Mo­tor (1275.50 Yen, +3,2%) 1,6 Mio. Sharp (186 Yen,

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.