Ver­brie­fun­gen ho­len RBS ein

Finanz und Wirtschaft - - FINANZ - RK

Roy­al Bank of Scot­land (RBS) und die ja­pa­ni­sche Gross­bank No­mu­ra sind we­gen fau­ler Kre­dit­ver­brie­fun­gen (Re­si­den­ti­al Mort­ga­ge Ba­cked Se­cu­ri­ties, RMBS) zur Zah­lung von 806 Mio. $ ver­ur­teilt wor­den. Die US-Be­hör­de Fe­deral Hou­sing Finance Agen­cy (FHFA) hat­te die bei­den Gross­ban­ken im Na­men der staat­li­chen Im­mo­bi­li­en­fi­nan­zie­rer Fan­nie Mae und Fred­die Mac vor ei­nem New Yor­ker Ge­richt ein­ge­klagt und den Be­weis ge­führt, die­se vor der Fi­nanz­kri­se beim Kauf von ver­brief­ten USWohn­hy­po­the­ken ge­täuscht zu ha­ben. No­mu­ra kün­dig­te an, ge­gen das Urteil Be­ru­fung ein­le­gen zu wol­len.

FHFA hat­te 2011 ge­gen ins­ge­samt acht­zehn Gross­ban­ken Kla­gen ein­ge­reicht und hat in Ver­glei­chen bis­lang Zah­lun­gen von fast 18 Mrd. $ er­reicht, dar­un­ter je 885 Mio. $ von UBS und Cre­dit Suis­se, 4 Mrd. $ von J. P. Mor­gan und fast 6 Mrd. $ von Bank of Ame­ri­ca, die die höchs­ten Zah­lun­gen leis­ten muss­ten.

Auch RBS hat­te be­reits in ei­nen Ver­gleich von 100 Mio. $ ein­ge­wil­ligt. Die­ser deck­te den nun ge­richt­lich ver­han­del­ten Fall je­doch nicht ab.

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