For­bo ist die am bes­ten ge­führ­te ko­tier­te Ge

Der Bo­den­be­lags­her­stel­ler ge­winnt die Aus­wer­tung des Ak­tio­närs­dienst­leis­ters zRa­ting vor dem Sa­ni­tär­tech­ni­ker Ge­be­rit und dem Tele­com­spe­zia

Finanz und Wirtschaft - - UNT - MAR­TIN GOLLMER MICAHEL OT­TE,

For­bo ist das Un­ter­neh­men mit der bes­ten Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce in der Schweiz. Es fol­gen Ge­be­rit und As­com. Das hat ei­ne Un­ter­su­chung von ins­ge­samt 165 Schwei­zer Pu­bli­kums­ge­sell­schaf­ten des SMI und des SPI Ex­tra so­wie aus­ge­wähl­ten Un­ter­neh­men des Swiss All Sha­re In­dex durch den Ak­tio­närs­dienst­leis­ter zRa­ting er­ge­ben. Aus­ge­wer­tet wur­den 62 Kri­te­ri­en der kor­rek­ten Un­ter­neh­mens­füh­rung. Zu ho­len wa­ren ma­xi­mal 100 Punk­te. For­bo er­reich­te 84 Punk­te, Ge­be­rit 83 und As­com 82. Die Schluss­lich­ter der Rang­lis­te bil­den Duf­ry (48), Par­ge­sa (44) und CFT Tra­di­ti­on (41).

For­bo, der Ge­win­ner der Un­ter­su­chung, räumt den Ak­tio­nä­ren um­fas­sen­de Rech­te ein. Der Grund­satz «ei­ne Ak­tie – ei­ne Stim­me» ist um­ge­setzt. Micha­el Pie­per ge­niesst als An­ker­ak­tio­när mit 31,7% An­teil kei­ne Pri­vi­le­gi­en ge­gen­über den Pu­bli­kums­ak­tio­nä­ren. Beim Ver­gü­tungs­mo­dell herrscht ei­ne kla­re Leis­tungs­kul­tur mit ei­nem un­kom­pli­zier­ten und kla­ren Ak­ti­en­pro­gramm, bei dem die Be­güns­tig­ten wäh­rend der ge­sam­ten Leis­tungs­dau­er dem vol­len Ri­si­ko aus­ge­setzt sind.

Stei­gen­de Be­tei­li­gung

Das zweit­plat­zier­te Un­ter­neh­men, Ge­be­rit, be­wegt sich seit Jah­ren in den vor­de­ren Rän­gen des zRa­ting und war schon mehr­mals Ge­win­ner. Auch bei Ge­be­rit ver­fü­gen die Ak­tio­nä­re über weit­rei­chen­de Rech­te. Ab­zü­ge gab es für die gross­zü­gi­ge Re­ge­lung des Kon­kur­renz­ver­bots in den Sta­tu­ten. Die dritt­plat­zier­te Ge­sell­schaft, As­com, pro­fi­tiert von ei­ner ge­mäss zRa­ting «vor­bild­li­chen» Um­set­zung der Ver­ord­nung ge­gen über­mäs­si­ge Ver­gü­tun­gen ( Ve­güV).

In den Aus­wer­tun­gen der Ge­schäfts­be­rich­te 2014 und der Ge­ne­ral­ver­samm­lun­gen 2015 der un­ter­such­ten Un­ter­neh­men stellt zRa­ting ei­ne wei­te­re Er­hö­hung der Teil­nah­me der Ak­tio­nä­re an den Ge­ne­ral­ver­samm­lun­gen fest. Ins­ge­samt

«Dank der Um­set­zung der Min­der-Initi­ta­ti­ve gibt es Ver­bes­se­run­gen bei den Ver­gü­tun­gen.»

CEO zRa­ting wa­ren in die­sem Jahr 60% der Ak­ti­en­stim­men bei SMI-Ge­sell­schaf­ten und 64% bei SPI-Un­ter­neh­men an den Ge­ne­ral­ver­samm­lun­gen ver­tre­ten. Im Fünf­jah­res­ver­gleich stieg die Stimm­be­tei­li­gung der Ak­tio­nä­re um na­he­zu 8%.

«Ver­bes­se­run­gen» or­tet Micha­el Ot­te, CEO von zRa­ting, bei den Ver­gü­tun­gen von Ver­wal­tungs­rä­ten und Ge­schäfts­lei­tun­gen. Dank der Min­der-Initia­ti­ve sei­en die «Ex­zes­se ein­ge­dämmt» wor­den. Das Ver­gü­tungs­ni­veau von Ver­wal­tungs­rä­ten und Ver­wal­tungs­rats­prä­si­den­ten ist mehr­heit­lich wei­ter­hin sin­kend, wenn auch im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich vor al­lem bei mitt­le­ren und klei­ne­ren Un­ter­neh­men im­mer noch über­durch­schnitt-

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