Bi­la­te­ra­le

Finanz und Wirtschaft - - UNT - AL­F­RED FREI,

FuW Nr. 36 vom 9. Mai Mit In­ter­es­se ha­be ich Ih­ren Ar­ti­kel zum The­ma «War­um die Wirt­schaft die Bi­la­te­ra­len braucht» ge­le­sen. X-mal ist dar­über in di­ver­sen Me­di­en ge­schrie­ben wor­den und al­le Geg­ner der Mas­sen­ein­wan­de­rungs­in­itia­ti­ve be­schwö­ren die Un­ver­zicht­bar­keit der bi­la­te­ra­len Ver­trä­ge. Sind sie aber nicht auch für die EU un­ver­zicht­bar? Es wä­re am Bun­des­rat und an sei­nen Di­plo­ma­ten, z. B. Herrn Ros­sier, den Ver­hand­lungs­part­nern der EU dies klar­zu­ma­chen. Um nur ein Bei­spiel zu nen­nen – das Tran­sit­ab­kom­men. Wei­ter gäl­te es zu si­gna­li­sie­ren, dass, wenn kei­ne Ver­hand­lun­gen statt­fin­den und kei­ne ver­nünf­ti­ge Lö­sung ge­fun­den wer­den kann, z. B. der Schutz­klau­sel­vor­schlag von alt Staats­se­kre­tär Am­bühl, die Schweiz das Per­so­nen­frei­zü­gig­keits­ab­kom­men kün­di­ge mit al­len Kon­se­quen­zen für die Bi­la­te­ra­len. Und Hand aufs Herz, glau­ben Sie, dass dies sämt­li­che EU Staa­ten bil­li­gen wür­den?

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