Viel­sei­ti­ger In­ves­tor

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM - GH

Be­kannt ge­wor­den ist der 78-jäh­ri­ge Beat Cur­ti als Un­ter­neh­mer in der Le­bens­mit­tel­bran­che so­wie als Zei­tungs- und Zeit­schrif­ten­ver­le­ger. Aus bei­den Branchen hat er sich zu­rück­ge­zo­gen.

Cur­ti ist Spross ei­ner De­tail­händ­lerDy­nas­tie. Er stu­dier­te Öno­lo­gie und Be­triebs­wirt­schaft in Lau­sanne und war für McKin­sey in Eu­ro­pa, Asi­en und den USA tä­tig. Als Un­ter­neh­mer in der Le­bens­mit­tel­bran­che bau­te er die Bon-ap­pé­titG­rup­pe auf mit Pick Pay, Pro­de­ga, Ho­weg und Im­port-Par­fü­me­rie und brach­te den ers­ten Star­bucks nach Eu­ro­pa und in die Schweiz. Er be­sass den Je­an Frey Ver­lag mit Welt­wo­che, Bi­lanz, Bo­le­ro, Be­ob­ach­ter und wei­te­ren Ti­teln. Spä­ter ver­kauf­te er die Bon-ap­pé­tit-Grup­pe und auch den Je­an Frey Ver­lag. Heu­te ge­hö­ren der Wer­be­ver­mark­ter Gold­bach, der Ex­per­te für Soft­ware-Li­zen­sie­rung Soft­wareO­ne und Im­mo­bi­li­en zu sei­nen drei fi­nan­zi­el­len Stand­bei­nen.

In den letz­ten Jah­ren en­ga­gier­te er sich vor al­lem stark für das Hilfs­werk «Tisch­lein deck dich», das er noch als Bo­n­ap­pé­tit-Un­ter­neh­mer grün­de­te, um noch ess­ba­re Le­bens­mit­tel an Be­dürf­ti­ge in der Schweiz zu ge­ben. Im ver­gan­ge­nen Jahr ver­teil­ten 2200 Frei­wil­li­ge 14,5 Mio. ge­füll­te Tel­ler. Vor kur­zem gab er sein Amt als Prä­si­dent nach sech­zehn Jah­ren ab und wur­de Eh­ren­prä­si­dent auf Le­bens­zeit.

Cur­ti ist ver­hei­ra­tet und wohnt am Zü­rich­see und in La Punt in Grau­bün­den. Er sam­melt mo­der­ne Kunst, vor al­lem von Künst­le­rin­nen. Sei­ne Lei­den­schaft ge­hört der Mu­sik. So be­sucht er re­gel­mäs­sig klas­si­sche Konzerte, geht je­de Wo­che in die Kla­vier­stun­de und spielt zu­sam­men mit Freun­den. Um sich fit zu hal­ten, ru­dert er, spielt Golf und frönt dem Lang­lauf.

«Je äl­ter und pri­vi­le­gier­ter man wird, des­to mehr soll­te man Zeit und Geld für die All­ge­mein­heit ein­set­zen.»

Gold­bach in­ves­tiert in ih­rem Stamm­ge­schäft ins be­nach­bar­te Deutsch­land, den Mo­tor der eu­ro­päi­schen Wirt­schaft. Nein, mei­ne drei Stand­bei­ne ge­nü­gen. Sie bie­ten fast 3000 Ar­beits­plät­ze und be­treu­en 5 bis 6 Mrd. Fr. Um­satz.

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