150 Mio. Fr. für Tes­si­ner KB

Finanz und Wirtschaft - - OBLIGATIONEN - OB­LI­GA­TIO­NEN SCHWEIZ MAN­FRED KRÖLLER

Der DVB Bank ge­nü­gen 100 Mio. Fr., die GMBF-Ren­di­te sinkt er­neut un­ter mi­nus 1%.

Am Schwei­zer An­lei­hen­markt ha­ben die Kur­se zu Be­ginn der fei­er­tags­be­dingt ver­kürz­ten Han­dels­wo­che deut­lich an­ge­zo­gen. Dies wird mit dem Links­ruck bei den Wah­len in Spa­ni­en am Wo­che­n­en­de er­klärt. Die ers­te Trans­ak­ti­on kam via Zürcher Kan­to­nal­bank (ZKB), Bas­ler Kan­to­nal­bank (BKB) und in Ei­gen­re­gie (oh­ne Buch) als Ban­ca del­lo Sta­to del Can­to­ne Ti­ci­no 2015/2024 über 150 Mio. Fr. Die mit der Ga­ran­tie des Kan­tons aus­ge­stat­te­te BSCT zahl­te ei­nen Ren­di­te­auf­schlag (Spre­ad) von 20,25 Ba­sis­punk­ten (Bp) über Swap-Mit­te. Be­treut von Deut­sche Bank und Bank Bär (oh­ne Buch) folg­te 0,575% DVB Bank 2015/2022 über 100 Mio. Fr. Die auf in­ter­na­tio­na­le Trans­port­fi­nan­zie­rung spe­zia­li­sier­te deut­sche Ge­nos­sen­schafts­bank zahl­te ei­nen Spre­ad von 60 Ba­sis­punk­ten über Swap.

An drei­mo­na­ti­gen Geld­markt­buch­for­de­run­gen wur­den am Di­ens­tag 517,25 Mio. Fr. zu­ge­teilt. Es gab Ge­bo­te über 1,948 Mrd. Fr. Die Ren­di­te sank auf –1,101% nach –0,925% in der Vor­wo­che.

Stan­dard & Poor’s (S&P) hat den Aus­blick für die Nie­der­lan­de bei un­ver­än­dert zweit­bes­tem Schuld­ner­ra­ting AA+ von sta­bil auf po­si­tiv an­ge­ho­ben. Das Wachs­tum sei breit ab­ge­stützt, die In­ves­ti­tio­nen näh­men zu, das ver­füg­ba­re Haus­halt­ein­kom­men stei­ge, die Ar­beits­lo­sig­keit sin­ke, ar­gu­men­tiert S&P. Für das lau­fen­de und die nächs­ten Jah­re sei mit ei­nem jähr­li­chen Wirt­schafts­wachs­tum von rund 1,7% zu rech­nen. Moo­dy’s stuft die Nie­der­lan­de un­ver­än­dert mit Aaa mit sta­bi­lem Out­look ein. Be­stä­tigt hat S&P das To­pra­ting AAA der Schweiz bei sta­bi­lem Aus­blick.

In der Schweiz ist die Be­schäf­ti­gung im ers­ten Quar­tal 0,8% ge- gen­über Vor­jahr auf 4,225 Mio. Per­so­nen ( Voll­zei­t­äqui­va­lent: 3,566 Mio.) ge­stie­gen. Das geht aus den Er­he­bun­gen des Bun­des­amts für Sta­tis­tik (BfS) her­vor. Zu­ge­legt, wenn auch ver­lang­samt, ha­be der Ar­beits­markt er­neut haupt­säch­lich im ter­tiä­ren Sek­tor, wo 31 000 (+1%) neue Stel­len ge­schaf­fen wur­den. Ge­sun­ken sind da­ge­gen die An­zahl der of­fe­nen Stel­len um 3200 (–6%) und die Be­schäf­ti­gungs­aus­sich­ten (–1,5%).

Die no­mi­nel­len Brut­to­an­la­ge­inves­ti­tio­nen in der Schweiz dürf­ten 2015 rund 1%, zu­le­gen, nach ei­nem Plus von 2% im Vor­jahr. Das er­gab die Früh­jahrs-In­ves­ti­ti­ons­um­fra­ge der Kof, an der sich 3200 Un­ter­neh­men be­tei­lig­ten. Die Aus­rüs­tungs­in­ves­ti­tio­nen (oh­ne For­schung und Ent­wick­lung) dürf­ten 2015 rund 2,5% zu­neh­men, wäh­rend die Bau­in­ves­ti­tio­nen sta­gnie­ren. Im Herbst wa­ren die Un­ter­neh­men noch da­von aus­ge­gan­gen, dass die Aus­rüs­tungs­in­ves­ti­tio­nen 2015 um 3,5% stei­gen. Schon da­mals wur­de ei­ne Sta­gna­ti­on am Bau er­war­tet.

Die Auf­he­bung des Fran­ken­min­dest­kur­ses zum Eu­ro am 15. Ja­nu­ar dürf­te für ei­nen Teil der Ab­wärts­re­vi­si­on ver­ant­wort­lich sein, ar­gu­men­tiert die Kof. So führ­te die Fran­ken­auf­wer­tung zu ei­ner Preis­re­duk­ti­on aus­län­di­scher In­ves­ti­ti­ons­gü­ter. Der Buch­wert ei­ner aus dem Aus­land be­zo­ge­nen In­ves­ti­ti­on ist jetzt ge­rin­ger als im Herbst 2014. Fer­ner dürf­te ein Teil der Un­ter­neh­men auf­grund ein­ge­trüb­ten Er­war­tun­gen die In­ves­ti­tio­nen ver­rin­gert ha­ben.

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