Zur Per­son

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - GM

Gra­ham Se­cker ar­bei­tet seit 2000 für die US-In­vest­ment­bank Mor­gan St­an­ley in Lon­don. Er be­gann als Stra­te­ge für den bri­ti­schen Ak­ti­en­markt. 2002 über­nahm er die Lei­tung des UK-Stra­te­gie­teams. Vier Jah­re spä­ter wei­te­te er sei­nen Wir­kungs­kreis auf Eu­ro­pa aus. 2010 wur­de ihm die Ver­ant­wor­tung für das pan­eu­ro­päi­sche Stra­te­gie­team über­tra­gen, das u. a. für die Sek­tor­stra­te­gie und the­ma­ti­sches Re­se­arch zu­stän­dig ist. Vor sei­ner Zeit bei Mor­gan St­an­ley ar­bei­te­te Se­cker drei Jah­re im Stra­te­gie­team der UBS. Der Bri­te gra­du­ier­te 1995 mit ei­nem BA in Finance von der Uni­ver­si­tät Bour­ne­mouth. In un­se­rem Ba­sis­sze­na­rio rech­nen wir mit ei­nem leicht nied­ri­ge­ren KGV. Das «Ri­si­ko» könn­te we­gen der quan­ti­ta­ti­ven Lo­cke­rung, ei­ner Um­schich­tung aus An­lei­hen in Ak­ti­en oder ei­ner Be­le­bung der Über­nah­me­ak­ti­vi­tät tat­säch­lich in ei­nem hö­he­ren KGV lie­gen. Wenn sich die Wirt­schaft in die rich­ti­ge Rich­tung be­wegt, ach­ten An­le­ger nicht so sehr auf die Be­wer­tung. Dann ist es auch ein­fa­cher, auf die re­la­ti­ve At­trak­ti­vi­tät von Ak­ti­en zu An­lei­hen ab­zu­stel­len. In ei­ner Re­zes­si­on ver­liert die­ses Ar­gu­ment an Kraft, In­ves­to­ren möch­ten dann ein­fach nur Bonds hal­ten.

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