Ver­meint­lich güns­ti­ge Ak­ti­en

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEITE -

Das Ar­gu­ment ist be­kannt: Ob­schon Ak­ti­en ge­mes­sen am Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis nicht mehr son­der­lich güns­tig sein mö­gen, sind sie im Ver­gleich zu Staats­an­lei­hen at­trak­tiv be­wer­tet. Des­halb ge­hö­ren Di­vi­den­den­ti­tel in je­des Port­fo­lio. Die­ser als «Fed-Mo­dell» be­kann­te Be­wer­tungs­an­satz hat nur ei­nen Ma­kel: Er funk­tio­niert nicht. We­der theo­re­tisch noch im Pra­xis­test ver­mag er zu über­zeu­gen. Noch schlim­mer: Wer sich in der Ver­gan­gen­heit in Nied­rig­zins­pha­sen zu ho­hen Kur­sen in Ak­ti­en en­ga­gier­te, er­wirt­schaf­te­te in der Re­gel mi­se­ra­ble Ren­di­ten. An­le­ger, die in Hoch­zins­pha­sen an der Bör­se in­ves­tier­ten, fuh­ren deut­lich bes­ser.

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