Glos­sar

Finanz und Wirtschaft - - DERIVATE -

Knock-out-Schwel­le Um zu ver­mei­den, dass der Wert ei­nes Mi­niFu­tures-Zer­ti­fi­kats ne­ga­tiv wird und ei­ne Nach­schuss­pflicht (wie bei Fu­tures) ent­steht, sind Mi­ni-Fu­tures mit ei­nem Si­che­rungs­me­cha­nis­mus aus­ge­stat­tet. Da­zu wird ei­ne Knock-out-Schwel­le fest­ge­legt, bei de­ren Über­schrei­tung der Mi­ni-Short vor­zei­tig ver­fällt. Bei ei­nem Knock-out wird der Bör­sen­han­del ein­ge­stellt und der Rest­wert ver­gü­tet. In Aus­nah­me­fäl­len kann der Rest­wert ei­nes Mi­ni-Fu­tures null be­tra­gen. Fi­nan­zie­rungs­kos­ten Die Fi­nan­zie­rungs­kos­ten für den Ba­sis­wert set­zen sich aus dem ak­tu­el­len Markt­zins und ei­ner Zins­mar­ge zu­sam­men. Bei Mi­niS­horts zieht der Emit­tent vom re­le­van­ten Markt­zins ei­ne Zins­mar­ge ab. Je hö­her der He­bel (Le­ver­a­ge) und je län­ger die Hal­te­dau­er, des­to hö­her sind die an­fal­len­den Fi­nan­zie­rungs­kos­ten. Fi­nan­zie­rungs­le­vel Be­zeich­net den Teil des Ba­sis­werts, der durch den Emit­ten­ten fi­nan­ziert wird. Fi­nan­zie­rungs­le­vel plus Ka­pi­tal­ein­satz er­ge­ben zu je­dem Zeit­punkt den Kurs des Ba­sis­werts (un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Ra­tio). He­bel Der He­bel (Le­ver­a­ge) gibt an, um wie viel sich ein Mi­ni-Fu­tures-Zer­ti­fi­kat stär­ker be­wegt als der Ba­sis­wert. Je nied­ri­ger der Ka­pi­tal­ein­satz des In­ves­tors im Ver­hält­nis zum Fi­nan­zie­rungs­le­vel, des­to hö­her ist der He­bel.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.