Chi­na stützt Uh­ren­ti­tel

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN SCHWEIZ - GA­BI WÜTHRICH

Der SMI star­tet un­ein­heit­lich. Me­dien­be­richt be­wegt CPH. As­com er­gat­tert ei­nen Auf­trag.

Die Schwei­zer Bör­se ist am Mon­tag et­was fes­ter in die Han­dels­wo­che ge­star­tet, hat die Avan­ce am Di­ens­tag aber wie­der preis­ge­ge­ben. Ver­g­li­chen mit dem Schluss­kurs vom Frei­tag hat der Swiss Mar­ket In­dex (SMI) kaum ver­än­dert auf 7971,2 (–0,1%) no­tiert.

Un­ter den Blue Chips schwan­gen die Uh­ren­ak­ti­en oben­aus: Das am­bi­tio­nier­te Wachs­tums­ziel, das der chi­ne­si­sche Volks­kon­gress am Wo­che­n­en­de be­schlos­sen hat, trieb Ri­che­mont (+3,3% seit Frei­tag) und Swatch Group (Inh., +2,7%) an. Ri­che­mont wur­de zu­dem am Di­ens­tag in Zu­sam­men­hang mit dem un­be­kann­ten neu­en Ak­tio­när von Bur­ber­ry ge­bracht (vgl. Sei­te 31).

Swiss Re ab­ge­stuft

Swiss Re ga­ben da­ge­gen we­gen ei­ner Ab­stu­fung auf «Neu­tral» 1,3% nach. Die Ana­lys­ten von Ci­ti­group rech­nen mit ei­nem tie­fe­ren Ge­winn­po­ten­zi­al beim Rück­ver­si­che­rer und be­vor­zu­gen mit Blick auf die Ak­ti­en­rück­käu­fe die Wett­be­wer­ber­ti­tel Mün­che­ner Rück. Der ab­tre­ten­de CEO von Ba­loi­se (–1,6%), Mar­tin Stro­bel, soll neu­er Ver­wal­tungs­rat beim bri­ti­schen Ver­si­che­rer RSA wer­den. Des­sen Über­nah­me durch Zu­rich In­suran­ce (–0,6%) war im Sep­tem­ber ge­schei­tert.

Von­to­bel fie­len nach dem Ab­gang des er­folg­rei­chen Fonds­ma­na­gers Ra­jiv Jain 5,7% (vgl. Sei­te 8). In der Fol­ge senk­te der ZKB-Ana­lyst die Ein­stu­fung für die Va­lo­ren der Bank von «Markt­ge­wich­ten» auf «Un­ter­ge­wich­ten». Der­weil wur­den EFG (–6,1%) von Ke­p­ler Cheu­vreux auf «Re­du­zie­ren» ab­ge­stuft. Als Grund nann­te das Ana­ly­se­haus zum ei­nen die un­güns­ti­gen Markt­be­din­gun­gen in der pri­va­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tung und zum an­de­ren die Un­si­cher­heit be­züg­lich der BSI-Über­nah­me, die die Ti­tel seit Be­kannt­ga­be der Plä­ne be­las­ten. Die ehr­gei­zi­gen Wachs­tums­plä­ne, die die VP Bank (+3,7%) an der Bi­lanz­me­di­en­kon­fe­renz prä­sen­tiert hat, schie­nen un­ter den An­le­gern da­ge­gen auf An­klang zu stos­sen (vgl. Sei­te 8). Un­ter den Gross­bank­ti­teln schnit­ten UBS (–1,3%) ein­mal mehr bes­ser ab als CS Group (–2,8%).

Die we­nig li­qui­den Im­mo­bi­li­en­ti­tel SFPI (+4%) klet­ter­ten dank der leicht hö­he­ren Nenn­wert­aus­schüt­tung auf ein Jah­res­hoch (vgl. Sei­te 13). In ih­rem Schlepp­tau avan­cier­ten BFW Im­mo­bi­li­en (+0,8%): Das Un­ter­neh­men gibt nächs­te Wo­che das Jah­res­er­geb­nis be­kannt. Peach Pro­per­ty fie­len nach dem Kauf ei­nes Port­fo­li­os im Raum Düs­sel­dorf hin­ge­gen 3,7% (vgl. Sei­te 13).

In den eng ge­han­del­ten Ak­ti­en CPH (+16,6%) dürf­te ein Me­dien­be­richt über ei­ne mög­li­che Be­bau­ung des Are­als der Che­mie­fa­brik in Ue­ti­kon am Zü­rich­see, das dem Pa­pier­her­stel­ler ge­hört, für Fan­ta­sie ge­sorgt ha­ben. Ge­mäss «NZZ» soll der Zürcher Re­gie­rungs­rat dem­nächst Plä­ne für den Bau ei­ner Kan­tons­schu­le auf dem Are­al be­kannt ge­ben.

Syn­gen­ta (+0,7%) er­reich­ten nach der de­fi­ni­ti­ven Kauf­of­fer­te von Che­mChi­na ein neu­es Jah­res­hoch (vgl. Sei­te 7). Mi­cro­nas no­tier­ten nach Ab­schluss der An­die­nungs­pe­ri­ode der Über­nah­me durch TDK hin­ge­gen 5,3% tie­fer (vgl. www.fuw.ch/090316-3).

Ka­pi­tal für Le­clan­ché

Der am Tur­naround ar­bei­ten­de Bat­te­ri­en­her­stel­ler Le­clan­ché (+0,4%) hat sich fri­sches Ka­pi­tal zur Fi­nan­zie­rung von Wachs­tum ver­schafft. Er un­ter­zeich­ne­te mit dem Pri­va­te-Equi­ty-Un­ter­neh­men und Ak­tio­när ACE & Com­pa­ny ei­nen Dar­le­hens­ver­trag in der Hö­he von 20 Mio. Fr. ACE stieg Mit­te De­zem­ber 2015 im Rah­men ei­ner Ka­pi­tal­er­hö­hung bei Le­clan­ché als Ak­tio­när ein und hält 4,05% der Stim­men.

Der ho­he Ver­lust von Al­piq liess die Va­lo­ren des Ver­sor­gers in den ers­ten bei­den Han­dels­ta­gen der neu­en Wo­che 19% auf ein Jah­res­tief ein­bre­chen (vgl. Sei­ten 3 und 16). Das Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men As­com (+0,6%) mel­de­te nach Bör­sen­schluss ei­nen Auf­trag über 1,8 Mio. Fr. Ein Spi­tal in Nord­eu­ro­pa hat 2000 My­co-Ge­rä­te ge­or­dert – die bis­her gröss­te Be­stel­lung des Smart­pho­nes für den Ge­sund­heits­be­reich.

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