Stich­wort Krebs­im­mun­the­ra­pie

Finanz und Wirtschaft - - M GESPRÄCH -

Die On­ko­lo­gie ist mitt­ler­wei­le in der drit­ten Ge­ne­ra­ti­on. Nach der Che­mo­the­ra­pie und ers­ten ziel­ge­rich­te­ten Wirk­stof­fen steht heu­te die Krebs­im­mun­the­ra­pie im Vor­der­grund. Dank des gros­sen wis­sen­schaft­li­chen Fort­schritts wis­sen For­scher heu­te nicht nur, was in der Krebs­zel­le pas­siert, son­dern zu­neh­mend auch, wie die Krebs­zel­len mit dem Im­mun­sys­tem in­ter­agie­ren. Vie­le Tu­mo­re er­kennt das mensch­li­che Ab­wehr­sys­tem erst gar nicht. Des­halb liegt der neue Schlüs­sel zur er­folg­rei­chen Be­kämp­fung von Krebs da­rin, mit Me­di­ka­men­ten das Im­mun­sys­tem so auf­zu­rüs­ten, dass es die Krebs­zel­len wie­der als frem­de Ein­dring­lin­ge er­kennt und sie ent­spre­chend be­kämpft. Da­mit schrumpft der Tu­mor. Wie ak­tu­el­le Stu­di­en zei­gen, scheint ei­ne Kom­bi­na­ti­on der neu­en Im­mun­wirk­stof­fe mit bis­her be­kann­ten Me­tho­den, wie zum Bei­spiel Che­mo­the­ra­pie, am er­folg­ver­spre­chends­ten zu sein. Das deu­tet dar­auf hin, dass die bis­he­ri­gen Prä­pa­ra­te und vor al­lem auch die Che­mo­the­ra­pie mit der neu­en Be­hand­lungs­me­tho­de nicht über­flüs­sig wer­den. Viel mehr wird die rich­ti­ge Mi­schung zu den bes­ten Be­hand­lungs­re­sul­ta­ten beim Pa­ti­en­ten füh­ren.

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