Star­ke Vor­la­ge vom Mut­ter­kon­zern

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE - EM

Dank Wachs­tum mit Cloud-Di­ens­ten und im Soft­ware­li­zenz­ge­schäft stieg der Um­satz von SAP im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr deut­lich. Das Um­satz­ziel für 2017 wur­de auf 23,5 Mrd. € an­ge­ho­ben. Bis 2020 sol­len 26 bis 28 Mrd. € um­ge­setzt wer­den. Im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr setz­ten die Wall­dor­fer 20,8 Mrd. € um und er­ar­bei­te­ten ein ope­ra­ti­ves Er­geb­nis von 6,4 Mrd. €. Weil das Ge­schäft mit Cloud-An­ge­bo­ten we­ni­ger pro­fi­ta­bel ist als mit klas­si­schen Soft­ware­li­zen­zen, er­höh­te SAP die Pro­gno­se für den ope­ra­ti­ven Ge­winn (7 Mrd. $) nicht. Ge­mäss CFO Lu­ka Mu­cic ist die Mar­ge der­zeit «nicht in­ter­es­sant», da SAP nicht be­ab­sich­ti­ge, in der Cloud lang­sa­mer zu wach­sen. Ren­di­te­opti­mie­rung wä­re der­zeit ein Nach­teil für das Un­ter­neh­men. Mit ei­ner Be­triebs­mar­ge von 38% (Non-IFRS) im letz­ten Jahr ist SAP nach wie vor sehr pro­fi­ta­bel und er­hofft sich ei­nen Um­satz­schub vom Ver­kauf des ak­tua­li­sier­ten Kern­pro­dukts, der Un­ter­neh­mens­soft­ware «S/4 Ha­na».

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