Auch Ro­che ist da­bei

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Auf­grund ei­ner Dia­gno­se ent­schei­den sich gan­ze Be­hand­lun­gen. Gera­de in der On­ko­lo­gie, wo die Wis­sen­schaft zu­letzt deut­lich mehr An­satz­mög­lich­kei­ten ent­deckt hat, wird ei­ne prä­zi­se Dia­gno­se im­mer wich­ti­ger. Wäh­rend bild­ge­ben­de Ge­rä­te (in vi­vo) den Erst­be­fund lie­fern, prä­zi­sie­ren ihn aus dem Kör­per stam­men­de Pro­ben (in vi­tro). Der Phar­ma­kon­zern Ro­che un­ter­hält des­halb ei­ne ei­ge­ne In-vi­tro-Dia­gnos­tik­spar­te. Vie­le Me­di­ka­men­te, die er der­zeit in der Pi­pe­line hat, wer­den gleich zu­sam­men mit ei­nem Be­gleit­test ent­wi­ckelt. So wir­ken bei­spiels­wei­se die neu­en Krebs­im­mun­the­ra­peu­ti­ka – sie ma­chen das Im­mun­sys­tem ge­gen den Krebs mo­bil – bis an­hin nur bei ei­ner be­stimm­ten An­zahl Pa­ti­en­ten, bei de­nen ein be­stimm­tes Pro­te­in vor­han­den ist. Um kei­ne un­nö­tig teu­ren und an­stren­gen­den Be­hand­lun­gen durch­zu­füh­ren, muss die­ses erst ein­mal iden­ti­fi­ziert wer­den. Mit ei­nem Um­satz von rund 11 Mrd. Fr. ist Ro­che im In-vi­tro-Markt mit Ab­stand füh­ren­der An­bie­ter. Num­mer zwei ist Sie­mens, die sich ne­ben der bild­ge­ben­den Dia­gnos­tik auch auf aus dem Kör­per stam­men­de Pro­ben spe­zia­li­siert hat.

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