EZB-Chef ver­un­si­chert An­le­ger

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

Schlech­te Wo­che für die Au­to­mo­bilbran­che. Vi­ven­di will wei­ter zu­kau­fen.

Deut­sche Bank (18.34 €, +1,8%) die letz­te Tran­che ih­res Han­dels mit Kre­dit­aus­fall­ver­si­che­run­gen über ur­sprüng­lich 1 Bio. € in den nächs­ten Mo­na­ten ver­kau­fen könn­te, wor­auf­hin die Ti­tel der Gross­bank deut­lich an Ter­rain gut mach­ten.

Die fran­zö­si­sche Gross­bank So­cié­té Gé­né­ra­le kün­dig­te an, in den kom­men­den Jah­ren 550 Ar­beits­plät­ze zu strei­chen. Zu­dem dürf­te ei­ne Bus­se der EU we­gen Zins-Ma­ni­pu­la­ti­on ge­rin­ger als die ur­sprüng­lich ver­häng­ten 446 Mio. € aus­fal­len, so das In­sti­tut. Dies wur­de po­si­tiv auf­ge­nom­men. Der Kurs leg­te 4,8% auf 36.79 € zu.

Spe­ku­la­tio­nen um die Er­nen­nung von Phil­ip­pe Don­net als neu­en CEO von Ge­ne­ra­li (13.90 €, +7,2%) ha­ben den Kurs des Ver­si­che­rers in die Hö­he ge­trie­ben. Avi­va (495,4 p, +6,1%) ge­wan­nen, nach­dem der bri­ti­sche Ver­si­che­rer ein bes­se­res Jah­res­er­geb­nis als er­war­tet be­kannt ge­ge­ben und die An­le­ger mit ei­ner 15 p hö­he­ren Di­vi­den­de er­freut hat.

Au­to­mo­bil­ti­tel so­wie de­ren Zu­lie­fe­rer lit­ten un­ter der Auf- wer­tung des Eu­ros zum Dol­lar. Con­ti­nen­tal (191.25 €, –3,5%) und Daim­ler (65.09 €, –3,3%) ver­lo­ren deut­lich. Eben­so ga­ben Re­nault (82.43 €, –5,2%), Por­sche (44.58 €, –6,1%) und Fi­at Chrys­ler (6.78 €, –3,3%) nach. Neue In­for­ma­tio­nen rund um den Ab­gas­skan­dal lies­sen auch Volks­wa­gen 6% auf 113.70 € tie­fer no­tie­ren. Das US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um soll ge­mäss Me­dien­be­rich­ten bei sei­nen Un­ter­su­chun­gen ein für die Fi­nanz­bran­che vor­ge­se­he­nes Ge­setz an­wen­den. Dies könn­te für das Un­ter­neh­men zu­sätz­li­che Stra­fen be­deu­ten. BMW (78.72 €, –4,7%) ver­lo­ren eben­falls. Der Au­to­her­stel­ler hat­te mit sei­nem Jah­res­er­geb­nis die Er­war­tun­gen der Ana­lys­ten zwar über­trof­fen. An­le­ger hat­ten aber auf ei­ne Son­der­di­vi­den­de an­läss­lich des 100-Jah­re-Fi­men­ju­bi­lä­ums ge­hofft, wur­den je­doch ent­täusch.

In der Me­dien­bran­che kehrt wei­ter­hin kei­ne Ru­he ein. Me­dia­set (3.67 €, +5%) leg­ten nach Be­rich­ten zu, wo­nach der Ver­kauf des Pay-TVGe­schäfts an Vi­ven­di (19.06 €, –0,6%) be­vor­steht. Tele­com Ita­lia (1.04 €, +2,2%) pro­fi­tier­ten vom re­gem In­ter­es­se am 45%-An­teil des Tele­com­kon­zerns an des­sen Mo­bil­funk­turm­spar­te In­wit. Da­zu zählt das spa­nisch-ita­lie­ni­sche Kon­sor­ti­um Cell­nex/F2i.

La­g­ar­dè­re ga­ben we­gen ei­nes ent­täu­schen­den Jah­res­er­geb­nis­ses und der Nach­richt, dass der lang­jäh­ri­ge Fi­nanz­chef Do­mi­ni­que D’Hin­nin den fran­zö­si­schen Me­di­en­kon­zern ver­las­sen wer­de 11,5% auf 23.33 € nach.

Asi­ens Bör­sen wur­den vom über­ra­schen­den EZB-Ent­scheid eben­so in Atem ge­hal­ten wie von den neu­en Wirt­schafts­zah­len aus Chi­na. So ent­täusch­ten die Fe­bru­ar­da­ten zum Aus­sen­han­del die In­ves­to­ren. Der An­stieg der In­fla­ti­ons­ra­te von 1,8% auf 2,3% be­ein­druck­te hin­ge­gen we­ni­ger. Da Pe­king of­fi­zi­ell ein Wirt­schafts­wachs­tum zwi­schen 6,5% und 7% an­strebt, hof­fen die In­ves­to­ren auf neue Wachs­tums­sti­mu­li. Nah­rung er­hielt die­se Hoff­nung durch Mel­dun­gen, wo­nach Ge­schäfts­ban­ken künf­tig not­lei­den­de Fir­men­kre­di­te in Ak­ti­en­ka­pi­tal tau­schen dürf­ten. Kri­ti­ker be­fürch­ten ei­ne rie­si­ge Ver­staat­li­chungs­wel­le. Für Im­mo­bi­li­en­in­ves­to­ren dro­hen ver­schärf­te Re­geln bei der Ver­ga­be von Hy­po­the­ken für Zwei­t­im­mo­bi­li­en, was die Va­lo­ren von Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lern be­las­te­te. Sun Hun Kai Pro­per­ties (93.45 HK-$ am Frei­tag, –0,7% im Wo­chen­ver-

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