Nest­lé

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM -

In den Schwel­len­län­dern hat Nest­lé im ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr ein or­ga­ni­sches Wachs­tum von 7% ver­zeich­net. Der Um­satz in den In­dus­trie­län­dern da­ge­gen leg­te or­ga­nisch nur 1,9% zu.

In Chi­na hat das Ge­schäft ge­gen En­de Jahr an Fahrt ge­won­nen – pri­mär dank des On­li­ne­ver­triebs. CEO Paul Bul­cke stuft das E-Com­mer­ce-Ge­schäft als «ex­trem wich­tig» ein. Be­reits die Hälf­te des Um­sat­zes mit Ti­er­nah­rung er­zielt Nest­lé in Chi­na über On­li­ne­ka­nä­le. Bei Kaf­fee und Säug­lings­milch­nah­rung sind es 30%. Das E-Com­mer­ce-Ge­schäft hat sich 2015 fast ver­dop­pelt. In In­di­en litt Nest­lé dar­un­ter, dass die be­lieb­ten Mag­gi-Nu­deln we­gen ei­nes Rück­rufs acht Mo­na­te lang nicht in den Re­ga­len stan­den.

In Latein­ame­ri­ka war das Bild ge­mischt. In Bra­si­li­en er­ziel­te der Kon­zern trotz der Re­zes­si­on po­si­ti­ves or­ga­ni­sches Wachs­tum. Nest­lé konn­te gar Preis­er­hö­hun­gen durch­set­zen. Bei Scho­ko­la­de galt das auch für Russ­land. Für 2016 rech­net Nest­lé mit ei­ner ähn­li­chen Ent­wick­lung wie 2015 – will aber be­son­ders im E-Com­mer­ce in Chi­na schnel­ler wach­sen.

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