Roh­stoff­ti­tel be­las­ten

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Saf­ran ent­täuscht mit Stra­te­gieup­date. Cam­pa­ri kauft Grand Marnier.

Un­ter den Au­to­ak­ti­en pro­fi­tier­ten Daim­ler (66.43 €, +2,1%) und Peu­geot (15.21 €, +1,8%) von Kauf­emp­feh­lun­gen durch Ke­p­ler Che­v­reux. Das Ana­ly­se­haus stuf­te zu­dem BMW (79.56 €, +1,1%) von «Re­du­zie­ren» auf «Hal­ten» hoch. Volks­wa­gen ( Vz, 113 €, –0,6%) ist ei­ne wei­te­re Scha­den­er­satz­kla­ge im Zu­sam­men­hang mit dem Ab­gas­ma­ni­pu­la­ti­ons­skan­dal ins Haus ge­flat­tert: In­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren aus meh­re­ren Län­dern ver­kla­gen den Au­to­bau­er auf 3,3 Mrd. €, weil er zu spät über die Ma­ni­pu­la­tio­nen in­for­miert ha­be.

Ein Stra­te­gieup­date von Saf­ran (57.59 €, –2,8%) hat die An­le­ger auf­ge­schreckt: Der Flug­zeug­aus­rüs­ter will sich künf­tig wei­ter auf sei­ne Trieb­werks­par­te fo­kus­sie­ren und stellt da­her Tei­le der Si­cher­heits­spar­te wie das Ge­schäft mit Flug­ha­fen­scan­nern zum Ver­kauf. Gleich­zei­tig sieht er sich nach Zu­käu­fen im Luft­fahrt­be­reich um. Al­ler­dings soll die Ge­winn­mar­ge bis 2020 bei gut 15% sta­gnie­ren. In ei­ner frü­he­ren und ent­spre­chend kurz­fris­ti­ge­ren Schät­zung war Saf- ran noch von ei­nem Mar­gen­ziel von un­ter 20% aus­ge­gan­gen.

Hen­nes & Mau­ritz (284.50 sKr., –1,1%) no­tier­ten trotz ei­nes Um­satz­an­stiegs von 10% im Fe­bru­ar tie­fer. Im ers­ten Quar­tal hat die Mo­de­ket­te den Ab­satz in Lo­kal­wäh­run­gen nur 9% ge­stei­gert, nach 15% in der Vor­jah­res­pe­ri­ode.

Der Um­satz von Sains­bu­ry (277,6 p, +0,5%) ist im vier­ten Quar­tal per 12. März erst­mals seit drei Jah­ren ge­stie­gen, wenn auch nur 0,1%. Der bri­ti­sche De­tail­händ­ler äus­ser­te sich in­des nicht zum lau­fen­den Bie­ter­kampf um Ho­me Re­tail (180,5 p, +0,7%). Sains­bu­ry müss­te noch die­se Wo­che ei­ne er­höh­te Of­fer­te für die Heim­wer­ker­ket­te vor­le­gen, nach­dem die Bri­ten vom süd­afri­ka­nisch-deut­schen Mö­bel­her­stel­ler St­ein­hoff (5.25 €, –2,3%) En­de Fe­bru­ar über­bo­ten wor­den wa­ren.

Zur Freu­de der An­le­ger über­nimmt Cam­pa­ri (8.52 €, +7,2%) den tra­di­ti­ons­rei­chen fran­zö­si­schen Li­kör­pro­du­zen­ten Grand Marnier für 684 Mio. €. Die Of­fer­te von 8.05 € pro Ti­tel ent­spricht ei­ner Prä­mie von 60%.

Pres­se­be­rich­te, wo­nach die ita­lie­ni­sche Re­gie­rung die Über­nah­me des an­ge­schla­ge­nen In­sti­tuts Mon­te dei Pa­schi be­schleu­ni­gen will, ver­hal­fen den Va­lo­ren zu ei­nem Plus von 3,7% auf 0.60 €. BNP Pa­ri­bas (47.01 €, –3,5%) schwä­chel­ten: Standard & Poor’s hat das lang­fris­ti­ge Kre­dit­ra­ting für die Bank von A+ auf A ge­senkt. Als Grund nann­te die Ra­ting­agen­tur ih­re «we­ni­ger güns­ti­ge» Ein­schät­zung des Ka­pi­tal­puf­fers.

We­gen der sta­gnie­ren­den US-Märk­te und ei­ner un­ver­än­der­ten Geld­po­li­tik in Ja­pan ten­dier­ten die Bör­sen in Asi­en über­wie­gend schwach. Nur die chi­ne­si­schen Märk­te trotz­ten der Ten­denz. Der S&P Asia 50 mit den fünf­zig gröss­ten Un­ter­neh­men in Hong­kong, Ko­rea, Sin­ga­pur und Tai­wan schloss 0,1% hö­her auf 3194,62.

Der Nik­kei 225 in To­kio stieg 1,1% auf 17 117,07. Der markt­brei­te To­pix rück­te 0,9% auf 1372,08 vor. Am Di­ens­tag schwä­chel­ten bei­de In­di­zes je­doch we­gen des fes­te­ren Yen, so­dass es zu Ge­winn­mit­nah­men kam. Ei­ni­ge An­le­ger hat­ten sich mehr von der No­ten­bank er­hofft, ob­wohl die Wäh­rungs­hü­ter zu­vor ih­re ab­war­ten­de Hal­tung si­gna­li­siert hat­ten. Die Bank of Ja­pan er­höh­te we­der den Ne­ga­tiv­zins noch die Wert­pa­pier­käu­fe, be­wer­te­te die Kon­junk­tur­la­ge aber schlech­ter. Die An­tei­le des Au­to­mo­bil­zu­lie­fe­rers

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