Stei­gen­der Öl­preis stützt

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

CEO-Wech­sel bei Rio Tin­to fin­det Zu­stim­mung. Im­mo­fi­nanz ent­täuscht.

le­gen. Rio Tin­to (2015 p, +0,5%) ge­wan­nen, nach­dem der Roh­stoff­rie­se ei­nen Wech­sel an der Spit­ze an­kün­dig­te. Se­bas­ti­en Jac­ques soll im Ju­li die Po­si­ti­on von CEO Sam Walsh über­neh­men.

Streiks in der am Mitt­woch be­gin­nen­den Ta­rif­run­de für die Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie in Ba­den-Würt­tem­berg sol­len den Au­to­bau­er Daim­ler we­gen der ho­hen Aus­las­tung der­zeit be­son­ders un­ter Druck set­zen. Trotz­dem konn­te der Kurs 1,9% auf 66.35 € klet­tern.

Bil­fin­ger (39.03 €, –7,2%) ver­lo­ren, nach­dem der In­dus­trie­kon­zern sei­ne Di­vi­den­de für 2015 un­er­war­tet ge­stri­chen hat. Der In­dus­trie- und Stahl­kon­zern Thys­sen­Krupp (17.53 €, +0,3%) will sei­ne Spar­te Gross­an­la­gen­bau neu auf­stel­len. Spar­ten­chef Weg­mann nennt die ab­fla­chen­de Kon­junk­tur in wich­ti­gen Märk­ten so­wie an­de­re Kun­den­be­dürf­nis­se als Grün­de. Kanz­le­rin Mer­kel hat gera­de die­se Wo­che die La­ge der eu­ro­päi­schen Stahl­in­dus­trie als «be­sorg­nis­er­re­gend» be­zeich­net. Die acht­und­zwan­zig EU-Re­gie­run­gen ha­ben des­halb auf dem Gip­fel­tref­fen in Brüs­sel be­schlos­sen, die­ses Pro­blem an­zu­ge­hen.

Luft­han­sa hat mit sei­nem Jah­res­re­sul­tat die Markt­er­war­tun­gen er­füllt. Die Air­line konn­te trotz Streiks und des Flug­zeug­ab­stur­zes bei der Toch­ter Ger­m­anwings im ver­gan­ge­nen Jahr den Um­satz stei­gern. Der be­rei­nig­te Ge­winn leg­te um 55% auf 1,82 Mrd. € zu. Trotz­dem ga­ben die Ti­tel 3,1% auf 14.52 € nach, weil ge­mäss Ana­lys­ten­kom­men­ta­ren der Aus­blick auf 2016 ent­täu­schend aus­fiel.

Mil­lio­nen­schwe­re Ab­schrei­bun­gen in Russ­land in den ers­ten drei Quar­ta­len 2015/16 ma­chen Im­mo­fi­nanz zu schaf­fen. Das Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men ist des­halb in die ro­ten Zah­len ge­rutscht. Wäh­rungs­schwan­kun­gen wer­den als Grund an­ge­ge­ben. Die Ti­tel ver­lo­ren 7,2% auf 1.83 €.

Das Ban­ken­seg­ment litt be­son­ders in der schwa­chen Wo­che. Santan­der (4.16 €, –6,5%), BNP Pa­ri­bas (45.62 €, –6,3%) und In­te­sa San­Pao­lo (2.49 €, –8,9%) ge­hö­ren zu den gröss­ten Ver­lie­rern. Deut­sche Bank (17.08 €, –6,9%) bra­chen ein, nach­dem Co-CEO John Cryan ei­nen mög­li­chen Ver­lust für 2016 auf­grund ei­ner Un­ter­neh­mens­sa­nie­rung vor­aus­sag­te.

Bei den Ver­si­che­rern gab Ge­ne­ra­li (13.66 €, –1,8%) am Frei­tag das bes­te Jah­res­er­geb­nis seit acht Jah­ren be­kannt. Zu­dem wur­de die Di­vi­den­de um 20% auf 0,72 Cent ge­stei­gert. Ana­lys­ten sind trotz­dem nicht zu­frie­den. Sie hät­ten deut­lich mehr er­war­tet.

Die An­kün­di­gung des USFed, die Zin­sen lang­sa­mer als ur­sprüng­lich ge­plant an­zu­he­ben, be­feu­er­te die gu­te Stim­mung an Asi­ens Bör­sen. Chi­nas Par­la­ment hat­te zu­vor den neu­en Fünf­jah­res­plan ver­ab­schie­det, der ein durch­schnitt­li­ches jähr­li­ches Wirt­schafts­wachs­tum von min­des­tens 6,5% vor­sieht. Ein Kern­punkt sind er­neut gros­se In­fra­struk­tur­in­ves­ti­tio­nen.

Chi­ne­si­sche Staats­fonds in­ter­ve­nier­ten zu­dem am Ak­ti­en­markt und kauf­ten in Shanghai In­dex­schwer­ge­wich­te wie Pe­tro­Chi­na (5.40 HK-$, -0,4%) – of­fen­bar ha­ben die Macht­ha­ber in Pe­king das Plun­ge Pro­tec­tion Team des Fed ko­piert. In Hong­kong de­men­tier­te Ten­cent Hol­dings (157.90 HK-$, +6,6%) an­geb­li­che Plä­ne über ei­nen Spin-Off des po­pu­lä­ren WeChat Mes­sa­ging-Di­ens­tes. Schliess­lich zählt WeChat 697 Mil­lio­nen User pro Mo­nat und ver­half Ten­cent zu ei­nem An­stieg des

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