An­schlä­ge be­las­ten Rei­se­ak­ti­en

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Axa-CEO geht schon im Sep­tem­ber. Monsan­to-In­ter­es­se stützt Bayer.

un­ter ei­ner Ab­stu­fung auf «Hal­ten» durch die Ana­lys­ten des Bran­chen­nach­barn HSBC (447,9 p, –1,6%). Pres­se­be­rich­te um ei­ne mög­li­che Ka­pi­tal­er­hö­hung von 1 Mrd. € stütz­ten Ban­co Po­po­la­re (7.28 €, +6,4%). Da­mit soll sich das ita­lie­ni­sche In­sti­tut die Zu­stim­mung der EZB zur ge­plan­ten Fu­si­on mit Ban­ca Po­po­la­re di Mi­la­no (0.71 €, +6,4%) si­chern wol­len.

Nach 17 Jah­ren, aber den­noch frü­her als ge­plant, ver­lässt CEO und Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent Hen­ri de Cas­tries am 1. Sep­tem­ber den fran­zö­si­schen Ver­si­che­rer Axa (21.29 €, –1,4%). Sei­ne Nach­fol­ge als CEO tritt mit Tho­mas Bu­berl der bis­he­ri­ge Chef der Le­bens­und Ge­sund­heits­spar­te an. Neu­er VR-Prä­si­dent wird der bis­he­ri­ge Vi­ze-Kon­zern­chef De­nis Du­vern. Grün­de für den Ab­gang nann­te das Un­ter­neh­men nicht.

Auch Mar­co Pa­tu­a­no, seit 2011 CEO von Tele­com Ita­lia (1.05 €, +3,6%), hat sei­nen Rück­tritt ein­ge­reicht. Grund da­für ist wohl der schwe­len­de Kon­flikt mit dem Gross­ak­tio­när Vi­ven­di (19.31 €, +2%), der im Zug der Re­struk­tu­rie­rung die bra­si­lia­ni­sche Mo­bil­funk­toch­ter TIM Par­ti­ci­pa­ções im Ge­gen­satz zu CEO Pa­tu­a­no ver­kau­fen woll­te. In­te­rims­wei­se über­nimmt Chair­man Gi­u­sep­pe Rec­chi die Füh­rung des ita­lie­ni­schen Tele­com­kon­zerns, an dem Vi­ven­di seit Ju­ni 2015 ei­nen An­teil von knapp 25% auf­ge­baut hat. TDC (32.20 dKr., +3,4%) pro­fi­tier­ten von ei­ner Kauf­emp­feh­lung der CS-Ana­lys­ten, die den dä­ni­schen Mo­bil­funk­an­bie­ter für ein mög­li­ches Über­nah­me­ziel von Te­li­aSo­ne­ra (43.24 sKr., +1,6%) hal­ten.

Hei­del­ber­gCe­ment (74.58 €, +1,1%) kommt bei der Fi­nan­zie­rung der Ak­qui­si­ti­on von Ital­ce­men­ti (10.30 €, –0,2%) vor­an: Der Ze­ment­kon­zern plat­zier­te er­folg­reich ei­ne An­lei­he über 1 Mrd. €. Da­mit hat sich der Re­fi­nan­zie­rungs­be­darf für den im Au­gust ge­mel­de­ten Kauf wei­ter re­du­ziert.

Ob die Über­nah­me des Geld­au­to­ma­ten­her­stel­lers Win­cor Nix­dorf (44.26 €, –1,6%) durch den US-Kon­kur­ren­ten Die­bold ge­lingt, ist da­ge­gen un­si­cher: Bis Mon­tag ha­ben die Ak­tio­nä­re erst 39,6% al­ler An­tei­le an­ge­dient. Bis zum Ablauf der An­ge­bots­frist am Di­ens­tag hat­te Die­bold ur­sprüng­lich ei­ne 75%-Be­tei­li­gung an­ge­peilt.

Spe­ku­la­tio­nen, wo­nach Monsan­to nach der ge­schei­ter­ten Syn­gen­ta-Über­nah­me In­ter­es­se an der Agrar­che­mie­spar­te be­kun­de, stütz­ten die Phar­ma­ti­tel Bayer (103.70 €, +4,5%). Auch die Agro­che­mie des Che­mie­kon­zerns BASF (67.31 €, +1,3%) wur­de als mög­li­ches Ziel ge­nannt.

Die Ent­schei­dun­gen der Zen­tral­ban­ken sor­gen für ei­ne an­hal­tend po­si­ti­ve Markt­stim­mung. Am 10. März hat die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank den Ein­la­gen­zins wei­ter ge­senkt. Die Wo­che dar­auf hat das Fed sei­ne Zins­pro­jek­tio­nen ge­senkt, was den Dol­lar schwäch­te. Die Sor­gen um ei­ne schwa­che In­fla­ti­on neh­men ab, da der Öl­preis sich über 40 $ je Fass hält. Es gibt neue Hoff­nung auf ei­nen Rück­gang der Öl­för­de­rung durch Opec-Län­der.

In Chi­na wirkt po­si­tiv die Sit­zung des Na­tio­na­len Volks­kon­gres­ses ver­gan­ge­ne Wo­che nach. Sie brach­te Er­kennt­nis­se zum zu­künf­ti­gen Wachs­tum, zur Re­form­agen­da und zur Geld­po­li­tik. Ziel­mar­ke für das Wirt­schafts­wachs­tum für 2016 sind 6,5 bis 7%. Das Haus­halts­de­fi­zit wird sich auf 3% aus­wei­ten und das Geld­men­gen­wachs­tum auf 13% er­hö­hen. Pre­mier Li Ke­qiang hat Re­for­men des Ka­pi­tal­mark­tes und

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