Air­line­ak­ti­en un­ter Druck

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - THA/CG

App­le lan­ciert ein klei­ne­res iPho­ne-Mo­dell. Va­leant macht sich auf die Su­che nach ei­nem neu­en CEO.

leicht schwä­cher. In ei­ner ers­ten Re­ak­ti­on trenn­ten sich An­le­ger von Ak­ti­en von Flug­ge­sell­schaf­ten, dar­un­ter Ame­ri­can Air­lines (43.47 $ am Mon­tag, +3,3% seit Don­ners­tag) und Del­ta Air Li­nes (50.12 $, +3,1%).

Klei­ner und güns­ti­ger – die­se At­tri­bu­te sol­len das neue iPho­ne SE von App­le (105.91 $, +0,1%) zum Ver­kaufs­schla­ger ma­chen. In Cupertino, Ka­li­for­ni­en, stell­te App­le-CEO Tim Cook das 4 Zoll klei­ne Ge­rät vor. Zu­letzt hat­te App­le 2013 ein Smart­pho­ne in die­ser Grös­se lan­ciert. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren ging der Trend hin zu grös­se­ren Bild­schir­men, die be­son­ders im asia­ti­schen Raum gut ver­kauft wer­den. Das iPho­ne SE ist ab 399 $ zu ha­ben und kos­tet da­mit rund 200 $ we­ni­ger als die güns­tigs­te Ver­si­on des iPho­ne 6s.

Cook nutz­te die Gunst der St­un­de, um auf den Streit mit dem FBI hin­zu­wei­sen. Die Be­hör­de will den Tech-Gi­gan­ten zur Her­aus­ga­be von Da­ten des At­ten­tä­ters von San Ber­nar­di­no zwin­gen. App­le wehrt sich da­ge­gen und ver­weist auf die Pri­vat­sphä­re. Nun scheint der Kon­zern ei­nen Teil­sieg er­run­gen zu ha­ben: Das FBI teil­te mit, es ha­be ei­nen Weg ge­fun­den, oh­ne die Hil­fe von App­le an die Da­ten zu ge­lan­gen.

Das war ein kur­zes Come­back: Nur we­ni­ge Wo­chen nach der Er­ho­lung von ei­ner schwe­ren Lun­gen­ent­zün­dung gibt CEO Micha­el Pe­ar­son die Lei­tung des kri­sen­ge­schüt­tel­ten Phar­ma­kon­glo­me­rats Va­leant (28.98 $, –2.4%) be­reits wie­der ab. Noch of­fen ist al­ler­dings, wer sei­nen Pos­ten über­neh­men wird. Zu Ve­rän­de­run­gen kommt es zu­dem im Ver­wal­tungs­rat. Dort wird Hedge-Fund-Ma­na­ger Bill Ack­man künf­tig Ein­sitz neh­men, der zu 9% am Un­ter­neh­men be­tei­ligt ist und durch den Kurs­sturz ei­nen mas­si­ven Ver­lust er­lit­ten hat.

Nicht mehr zum Auf­sichts­gre­mi­um zäh­len wird der vor­ma­li­ge Fi­nanz­chef Ho­ward Schil­ler, dem nun ein Gross­teil der Schuld für fal­sche An­ga­ben in Va­leant’s Ge- schäfts­be­rich­ten ge­ge­ben wird. Den ver­zö­ger­ten Ab­schluss für 2015 will der Kon­zern bis En­de April ver­öf­fent­li­chen und da­mit ei­nen Zah­lungs­aus­fall auf sei­nen An­lei­hen ver­hin­dern. Die Ak­ti­en Va­leant ha­ben seit dem Re­kord­hoch vom Au­gust an­nä­hernd 90% an Wert ver­lo­ren.

Die Über­nah­me­schlacht um Star­wood Ho­tels & Re­sorts (84.19 $, +10,2%) nä­hert sich dem En­de. Die Ho­telg­rup­pe, zu der un­ter an­de­rem die Toch­ter­ge­sell­schaf­ten She­ra­ton, W Ho­tel, St. Re­gis und Le Mé­ri­di­en ge­hö­ren, hat der auf­ge­bes­ser­ten Kauf­of­fer­te von Kon­kur­rent Mar­riott In­ter­na­tio­nal (72.30 $, +0,7%) zu­ge­stimmt. Die­ser hat sein An­ge­bot auf 13,6 Mrd. $ oder 79.53 $ je Ak­tie auf­ge­stockt, wo­bei er den Cash-An­teil we­sent­lich er­höh­te.

Durch den Zu­sam­men­schluss ent­steht der welt­gröss­te Ho­tel­kon­zern mit ins­ge­samt mehr als ei­ner Mil­li­on Zim­mern und rund dreis­sig Toch­ter­un­ter­neh­men. Nicht zum Zug kommt der chi­ne­si­sche Mit­be­wer­ber An­bang, der sei­ne Of­fer­te ver­gan­ge­ne Wo­che auf 13,2 Mrd. $ auf­ge­stockt hat­te. Die Va­lo­ren von Star­wood und Mar­riott stan­den am Di­ens­tag­mor­gen nach den At­ten­ta­ten in Bel­gi­en un­ter Druck.

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