Roh­stoffseg­ment schwä­chelt

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

Bei Volks­wa­gen kehrt kei­ne Ru­he ein. Luft­han­sa streicht Flü­ge.

(114.85 €, –1,4%) wur­den laut. Ein wei­te­rer US-Bun­des­staat wirft dem Wolfs­bur­ger Kon­zern so­wie sei­nen Töch­tern Por­sche und Au­di vor, ge­gen die Um­welt­ge­set­ze ver­stos­sen zu ha­ben. Es wird da­von aus­ge­gan­gen, dass in nächs­ter Zeit kei­ne Ei­ni­gung mit der USUm­welt­be­hör­de EPA ver­ein­bart wer­den kann. Zu­dem muss­ten we­gen mög­li­cher tech­ni­scher Pro­ble­me 177 000 Au­tos des Mo­dells Pas­sat der Bau­jah­re 2014 und 2015 zu­rück­ge­ru­fen wer­den.

Nach den An­schlä­gen in Bel­gi­en streicht Luft­han­sa (14.02 €, –3,5%) al­le Flü­ge nach Brüssel bis zum 28. März. Die Vor­komm­nis­se ha­ben den Ti­teln der Flug­ge­sell­schaft je­doch nicht über­durch­schnitt­lich ge­scha­det.

Für das Ban­ken­seg­ment sah es die­se Wo­che düs­ter aus. Die Va­lo­ren der Gross­ban­ken Deut­sche Bank (15.61 €, –8,6%), Ban­co Santan­der (3.99 €, –6,8%), Lloyds Ban­king (68,1 p, –4%) und HSBC (438,3 p, –3,7%) ka­men zu­rück. KBW As­set Ma­nage­ment pro­gnos­ti­zier­te schwie­ri­ge nächs­te Jah­re für den eu­ro­päi­schen Ban­ken­sek­tor in dem Be­mü­hen, sei­ne Ei­gen­ka­pi­tal­kos­ten zu de­cken. Ban­co Po­po­la­re (6.93 €, +1,2%) und Ban­ca Po­po­la­re di Mi­la­no (0.67 €, +0,8%) ga­ben of­fi­zi­ell den Zu­sam­men­schluss be­kannt.

Dril­lisch konn­te 2015 ei­nen Kun­den­zu­wachs ver­zeich­nen. Da­durch stieg das ope­ra­ti­ve Er­geb­nis um fast 30%. Zu­dem gab der deut­sche Mo­bil­funk­an­bie­ter, der ge­mein­sam mit Uni­ted In­ter­net (43.13 €,–0,7%) am Ri­va­len Fre­e­net (26.09 €, –1,9%) be­tei­ligt ist, be­kannt, dass Vor­stands­chef Pa­scha­lis Chou­li­dis sein Man­dat an sei­nen Bru­der Vla­si­os Chou­li­dis über­ge­ben wer­de. Dar­auf­hin ga­ben die Ti­tel 3,9% auf 38.95 € nach.

King­fis­her (372,7 p, +4,3%) klet­ter­ten, nach­dem der auf Bau­märk­te spe­zia­li­sier­te Kon­zern ei­nen hö­her als er­war­te­ten Pro­fit für das Ge­schäfts­jahr 2015 be­kannt ge­ge­ben hat.

Nach­dem Next die Um­satz­er­war­tun­gen für 2016 zu­rück­stu­fen muss­te und vom schwie­rigs­ten Ge­schäfts­jahr seit 2008 aus­geht, ka­men die Ti­tel des Mo­de­händ­lers 15,9% auf 5655 p zu­rück. Sports Di­rect (348 p, –19,3%) ver­lo­ren eben­falls deut­lich. Grün­der Mi­ke Ash­ley hat ver­lau­ten las­sen, dass der Han­del schlep­pend ver­lau­fe und der Sport­wa­ren­händ­ler wohl nicht den glei­chen Ge­winn wie letz­tes Jahr er­wirt­schaf­ten kön­ne. Ei­ne spä­te­re Klar­stel­lung, dass es sich da­bei aber nicht um ei­ne Ge­winn­war­nung hand­le, konn­te die ne­ga­ti­ve Ent­wick­lung nicht mehr stop­pen.

Die Ter­ror­an­schlä­ge von Brüssel konn­ten Asi­ens Bör­sen nur ge­ring­fü­gig ver­un­si­chern. Es wa­ren viel­mehr der schwa­che Öl­preis und durch­wach­se­ne Gewinnzahlen, die die Kur­se be­weg­ten. Mit Auf­merk­sam­keit wur­de auch ver­folgt, dass Chi­nas stell­ver­tre­ten­der Fi­nanz­mi­nis­ter de­men­tier­te, es wür­de ei­ne ge­hei­me Ver­ein­ba­rung mit den USA über den Wech­sel­kurs des Yu­ans zum Gre­en­back ge­ben.

Zum Lieb­ling aus­län­di­scher In­ves­to­ren ha­ben sich die Va­lo­ren des Schnap­s­her­stel­lers Kweichow Mou­tai (247.66 Yuan am Don­ners­tag, +5,7% seit Frei­tag) ent­wi­ckelt. Der Schnaps des Her­stel­lers galt vor ei­ni­gen Jah­ren als be­lieb­tes Kor­rup­ti­ons­ge­schenk. Seit­her ist der Preis ge­sun­ken, wes­halb er bei Kon­su­men­ten be­lieb­ter wird. Mit neu­en Pro­duk­ten und ei­ner On­li­ne­stra­te­gie will das Un­ter­neh­men wei­ter wach­sen. Al­ler­dings ent­täusch­te Kweichow Mou­tai

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