Aryz­ta wur­den im März ver­mehrt leer­ver­kauft

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEITE - MG

Un­ter den Ak­ti­en im Swiss Per­for­mance In­dex (SPI) ha­ben die Ti­tel von Aryz­ta bei den am meis­ten leer­ver­kauf­ten Ak­ti­en in­ner­halb ei­nes Mo­nats den gröss­ten Sprung nach vor­ne ge­macht. En­de Fe­bru­ar la­gen sie mit 11% Leer­ver­kaufs­po­si­tio­nen noch auf Platz sie­ben der Top Ten, jetzt ran­gie­ren sie ge­mäss Da­ten des Fi­nanz­in­for­ma­ti­ons­diens­tes Mar­kit mit 15,2% (+38%) auf Platz zwei. Of­fen­bar schen­ken im­mer we­ni­ger An­le­ger den be­rei­nig­ten Zah­len und Pro­gno­sen des Back­wa­ren­her­stel­lers Ver­trau­en. Ne­ga­tiv auf­ge­nom­men wur­de auch, dass CEO Owen Kil­li­an Ak­ti­en, die er für ei­nen Kre­dit ver­pfän­det hat­te, vor kur­zem ver­kauft hat.

Lieb­lings­ti­tel der Leer­ver­käu­fer, die auf fal­len­de Kur­se set­zen, blei­ben aber Swatch Group. Al­ler­dings ha­ben die Leer­ver­kaufs­po­si­tio­nen ge­gen­über dem Vor­mo­nat 19% ab­ge­nom­men. Das hängt wohl da­mit zu­sam­men, dass die jüngs­ten Zah­len zu den Uh­ren­ex­por­ten we­ni­ger schlimm aus­fie­len als be­fürch­tet. Auch hat der Kon­zern im Fe­bru­ar mit ei­nem Ak­ti­en­rück­kauf­pro­gramm be­gon­nen.

Neu in die Top Ten der am meis­ten leer­ver­kauf­ten Va­lo­ren auf­ge­stie­gen sind So­no­va. Die An­le­ger schei­nen den In­vest­ment­ca­se bei Kon­kur­ren­ten des Hör­ge­rä­te­her­stel­lers, et­wa bei GN Store Nord, der­zeit als über­zeu­gen­der ein­zu­stu­fen. So­no­va muss be­wei­sen, dass sie mit ei­ner neu­en Chipt­ech­no­lo­gie wei­ter­hin Mass­stä­be set­zen kann.

Eben­falls neu zu den Top Ten der Bais­siers ge­hö­ren Ga­le­ni­ca. Nach dem kräf­ti­gen Kurs­an­stieg in 2015 glau­ben die An­le­ger nun of­fen­bar, das Po­ten­zi­al der Pa­pie­re sei über­reizt und ei­ne Trend­wen­de ste­he be­vor. Dar­auf lässt auch die Re­ak­ti­on der Ak­ti­en nach der Prä­sen­ta­ti­on der Jah­res­zah­len 2015 schlies­sen.

Nicht mehr zu den am meis­ten leer­ver­kauf­ten Ti­teln ge­hö­ren da­ge­gen Tran­so­ce­an und Sul­zer. Das dürf­te mit der Er­ho­lung und Sta­bi­li­sie­rung des Öl­prei­ses zu­sam­men­hän­gen. Bei­de Kon­zer­ne sind stark vom Öl­ge­schäft ab­hän­gig: Der Tief­see­bohr­kon­zern Tran­so­ce­an ganz, der Pum­pen­her­stel­ler Sul­zer zu 50%. Für Tran­so­ce­an ist der Ab­schied aus der Rang­lis­te der Lieb­lings­ak­ti­en der Bais­siers de­fi­ni­tiv: Die Ti­tel wer­den per En­de März von der Schwei­zer Bör­se de­ko­tiert und fort­an nur noch in New York ge­han­delt.

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