Wag­nis An­ders­sein

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Nur wer von der Bench­mark ab­weicht, kann auch Über­ren­di­te er­rei­chen. Das zeigt die Grafik links, die vom An­la­ge­ex­per­ten und Au­tor Patrick O’Shaugh­nes­sy er­stellt wur­de. Sie zeigt die höchst­mög­li­che jähr­li­che Out­per­for­mance, die man ge­gen­über dem US-Leit­in­dex S&P 500 bei ei­nem ge­ge­be­nen Ac­tive Sha­re theo­re­tisch er­rei­chen konn­te. Der Ac­tive Sha­re misst, wie weit man mit sei­nem Port­fo­lio von ei­nem In­dex ent­fernt ist (vgl. Er­klä­rung un­ten).

Das Jahr 2009 war das bes­te Jahr, um mit ei­ner Ak­ti­en­aus­wahl den US-In­dex zu schla­gen. Die Grafik um­fasst die Jah­re seit 1962. Die schlech­tes­te Pe­ri­ode für ak­ti­ves Fonds­ma­nage­ment war 1984. Doch je mehr man von der Bench­mark ab­weicht, des­to grös­ser ist auch das Ri­si­ko, dass das ei­ge­ne Port­fo­lio schlech­ter als der In­dex ab­schnei­det. Das zeigt der un­te­re Teil der Grafik.

Im Durch­schnitt über die Jah­re war mit ei­nem Ac­tive Sha­re von 50% ei­ne höchst­mög­li­che Out­per­for­mance von über 60% zu er­rei­chen. Die schlech­test­mög­li­che Un­der­per­for­mance lag beim glei­chen Ak­ti­vi­täts­grad ei­nes An­le­gers um die 40%.

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