Fi­nanz­ti­tel wei­ter un­ter Druck

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND -

Phar­ma­ti­tel avan­cie­ren nach ge­platz­ter Me­ga­fu­si­on in den USA.

las­sen. Im Som­mer wird er zum in­ter­na­tio­na­len Luft­fahrt­ver­band IATA wech­seln. Die Ti­tel der fran­zö­sisch-nie­der­län­di­schen Flug­ge­sell­schaft ga­ben dar­auf­hin 0,9% auf 8.06 € nach.

Bank­ti­tel ent­täusch­ten auch die­se Wo­che wie­der. Deut­sche Bank (13.99 €, –6,2%), Santan­der (3.66 €, –3,5%) und Lloyds (65,9 p, –4%) ver­lo­ren deut­lich. Ita­lie­ni­sche Bank­ti­tel wie In­te­sa San­Pao­lo (2.29 €, –3,3%) und Uni­Credit (3.07 €, –1%) zo­gen am Frei­tag wie­der et­was an. Die ita­lie­ni­sche Re­gie­rung ar­bei­tet an Staats­ga­ran­ti­en für Ban­ken mit not­lei­den­den Kre­di­ten. Das Par­la­ment seg­ne­te die Grün­dung ei­nes Staats­fonds ab. Reu­ters mel­de­te, dass die bri­ti­sche Bank HSBC (418 p, –4,2%) et­wa 200 Fi­lia­len schlies­sen wol­le. Das wür­den ei­nem Fünf­tel al­ler HSBC-Fi­lia­len in Gross­bri­tan­ni­en ent­spre­chen.

An­le­ger ha­ben auch im März Geld von der Al­li­anz- Fond­s­toch­ter Pim­co ab­ge­zo­gen. 900 Mio. $ be­tru­gen die Mit­tel­ab­flüs­se letz­ten Mo­nat. En­de März ver­wal­te­te der Fonds noch et­wa 88 Mrd. $. Die Ti­tel der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft ka­men 0,9% auf 44.15 € zu­rück.

Der schul­den­ge­plag­te Roh­stoff­rie­se Glen­co­re ver­kauft ei­nen 40%-An­teil sei­nes Land­wirt­schafts­ge­schäfts an den gröss­ten ka­na­di­schen Pen­si­ons­fond. Der Kauf­preis be­trägt 2,5 Mrd. $, was zu ei­ner Be­wer­tung des Agrar­ge­schäfts von 6,25 Mrd. $ führt. Der Markt re­agier­te ge­mischt auf die Nach­richt. Die­se Wo­che ver­lo­ren Glen­co­re 9,5% auf 136,8 p. An­de­re Roh­stoff­ti­tel hiel­ten sich leicht bes­ser: Rio Tin­to (1987,5 p, +1,3%), BHP Bil­li­ton (760,5 p, –2,5%) und Ang­lo Ame­ri­can (527,2 p, +0,7%) mach­ten vor al­lem am Frei­tag wie­der et­was Ter­rain gut.

Im Zu­ge der Ak­qui­si­ti­on von Ital­ce­men­ti (10.35 €, +0,8%) will Hei­del­ber­gCe­ment (74.42 €, –0,7%) in Ita­li­en rund 400 Stel­len strei­chen und die ge­sam­ten Ak­ti­ven des ita­lie­ni­schen Ze­ment­kon­zerns in Bel­gi­en ver­kau­fen. Die Deut­schen wol­len das Ge­schäft pro­fi­ta­bler ma­chen und durch den Ver­kauf zu­dem wett­be­werbs­recht­li­che Be­den­ken aus­schlies­sen.

Nach­dem die 160 Mrd. $ schwe­re Me­ga­fu­si­on des USPhar­ma­kon­zerns Pfi­zer mit der iri­schen Kon­kur­ren­tin Al­ler­gan ge­platzt war, avan­cier­ten eu­ro­päi­sche Phar­ma­ti­tel vor dem Hin­ter­grund neu­er Kon­so­li­die­rungs­fan­ta­sie kräf­tig. Sa­no­fi (74.57 €, +5,4%), AstraZe­ne­ca (4146,5 p, +4,4%), Gla­xoS­mit­hK­li­ne (1471,5 p, +3%) so­wie No­vo Nor­disk (367,8 DKK, +3%) klet­ter­ten über­durch­schnitt­lich.

Asi­ens Bör­sen er­lit­ten über die Wo­che leich­te Ein­bus­sen. Der Bloom­berg World Asia Pa­ci­fic In­dex fiel 0,2%. Vor der Ver­öf­fent­li­chung von Kon­junk­tur­da­ten nächs­te Wo­che, un­ter an­de­rem Chi­nas Quar­tals­wachs­tum, agier­ten die Markt­teil­neh­mer zu­rück­hal­tend.

Chi­ne­si­sche Ban­ken no­tier­ten schwä­cher. Die Sum­me der not­lei­den­den Kre­di­te in den Bü­chern der Ge­schäfts­ban­ken ist per En­de Fe­bru­ar um 45% ge­gen­über dem Vor­jahr ge­stie­gen. Der­zeit sol­len Aus­lei­hun­gen in Hö­he von 216 Mrd. $ ge­fähr­det sein. Für die­se plant die Re­gie­rung ei­ne Um­schul­dung, bei der in der ers­ten Stu­fe Kre­di­te im Ge­gen­wert von 154 Mrd. $ in Ak­ti­en ge­wan­delt wer­den sol­len. In­dus­tri­al & Com­mer­ci­al Bank of Chi­na no­tier­ten 2,6% tie­fer auf 4.11 HK-$, Bank of Chi­na ver­lo­ren 3,4% auf 3.08 HK-$.

Der Schwer­ma­schi­nen­her­stel­ler Zoom­li­on Hea­vy In­dus­try

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