Ef­fi­zi­en­te Märk­te

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Die von Eu­ge­ne Fa­ma for­mu­lier­te Markt­ef­fi­zi­enz­hy­po­the­se (Ef­fi­ci­ent Mar­ket Hy­po­the­sis, EMH) ge­hört zu den be­kann­tes­ten öko­no­mi­schen Theo­ri­en über­haupt – nicht erst seit der US-Wis­sen­schaft­ler da­für 2013 den No­bel­preis er­hielt. Die EMH be­fasst sich et­wa mit der Fra­ge, wie lan­ge es dau­ert, bis sich neue In­for­ma­tio­nen in den Ak­ti­en­kur­sen nie­der­schla­gen. Sind die Märk­te auch nur ein we­nig ef­fi­zi­ent, wä­re es nicht mög­lich, mit be­kann­ten Sai­so­na­li­täts­mus­tern wie «Sell in May» ei­ne ri­si­ko­ber­ei­nig­te Über­ren­di­te zu er­zie­len. Denn Ar­bi­tra­geu­re wür­den die­se Ano­ma­li­en aus­mer­zen. Dass sie trotz­dem be­ste­hen blei­ben, wird von der Ver­hal­tens­öko­no­mie un­ter an­de­rem ir­ra­tio­na­len Ver­hal­tens­mus­tern der An­le­ger zu­ge­schrie­ben.

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