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«Im­mer re­spekt­voll, ru­hig» tre­te Alain De­ha­ze auf, sagt Ste­phan Ho­weg, Lei­ter des Be­reichs Mar­ke­ting & Com­mu­ni­ca­ti­ons von Adec­co. Er ha­be vom CEO nie ei­ne E-Mail er­hal­ten, in der sich die­ser im Ton ver­grif­fen hät­te. Da­bei stand De­ha­ze in den ers­ten sie­ben Mo­na­ten an der Spit­ze des Per­so­nal­kon­zerns un­ter Druck. Be­reits nach sei­ner Wahl im letz­ten Mai sah er sich mit Kri­tik von Ak­tio­nä­ren kon­fron­tiert. Mit Druck um­ge­hen zu kön­nen, sei auch ei­ne Fra­ge der Le­bens­er­fah­rung, meint der 52-jäh­ri­ge Bel­gi­er, der ne­ben Fran­zö­sisch, Eng­lisch und Nie­der­län­disch auch flies­send Deutsch spricht. Seit 2000 ist er in der Bran­che der Per­so­nal­dienst­leis­ter tä­tig. 2009 folg­te der Über­tritt zu Adec­co, wo er zwei Jah­re spä­ter die Ver­ant­wor­tung für den gröss­ten Markt, Frank­reich, über­nahm. Als CEO ist De­ha­ze stets auf Rei­sen, was «phy­sisch sehr in­ten­siv» sei, wie er sagt. Man ge­be viel Ener­gie in den Job. Da braucht es zum Aus­gleich ge­nug Schlaf – bei ihm im Schnitt sechs St­un­den pro Tag. Bei sei­ner Rei­se­tä­tig­keit sieht er es auch als gros­sen Vor­teil, übe­r­all ar­bei­ten zu kön­nen, sei es im Au­to oder im Flug­zeug.

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