Ge­winn von Gold­man Sachs bricht er­neut ein

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Der Ge­winn der füh­ren­den US-In­vest­ment­bank Gold­man Sachs ist be­reits das vier­te Quar­tal in Fol­ge ge­fal­len. Von Ja­nu­ar bis März sum­mier­te sich der Über­schuss auf 1,2 Mrd. $, ein Ein­bruch um gut 56%. Wie das Geld­haus wei­ter mit­teil­te, gin­gen die Ein­nah­men im wich­ti­gen Han­del mit fest­ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­ren, Roh­stof­fen und Devisen 47% zu­rück. Auch im Ak­ti­en­be­reich lief es mit ei­nem Mi­nus von 23% nicht viel bes­ser. Im klas­si­schen In­vest­ment Ban­king – et­wa der Be­ra­tung von Fu­sio­nen und Über­nah­men so­wie Ka­pi­tal­markt­trans­ak­tio­nen – gab es ei­nen Rück­gang von eben­falls 23%.

«Das ope­ra­ti­ve Um­feld hielt die­ses Quar­tal ei­ne Viel­zahl von Her­aus­for­de­run­gen be­reit», sag­te Gold­man-SachsChef Lloyd Blank­fein. Es ha­be da­durch in je­dem Ge­schäfts­be­reich Ge­gen­wind ge­ge­ben. Die Bör­sen­tur­bu­len­zen im Ja­nu­ar und Fe­bru­ar gin­gen vor al­lem auf den Öl­preis­ver­fall, Sor­gen um ei­ne star­ke Kon­junk­tur­ab­küh­lung in Chi­na so­wie Un­si­cher­hei­ten rund um die Zins­po­li­tik der US-Notenbank zu­rück. Mit der Si­tua­ti­on ver­trau­te Per­so­nen sag­ten, der März sei im Han­del be­reits wie­der bes­ser ge­we­sen. Gold­man hof­fe auf Bes­se­rung im Jah­res­ver­lauf.

Das ers­te Quar­tal ist al­ler­dings tra­di­tio­nell das wich­tigs­te für In­vest­ment­ban­ken: Pro­fi­an­le­ger schich­ten dann Mil­li­ar­den um, Un­ter­neh­men plat­zie­ren neue An­lei­hen. (Reuters)

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