PSP Swiss Pro­per­ty plat­ziert

Finanz und Wirtschaft - - OBLIGATIONEN - OB­LI­GA­TIO­NEN SCHWEIZ MAN­FRED KRÖLLER

Die Zu­ger Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft nimmt 100 Mio. Fr. auf, die Hy­po­the­ken­zin­sen fal­len.

Be­glei­tet von der Zürcher Kan­to­nal­bank (ZKB), der Bas­ler Kan­to­nal­bank (BKB) und der Cre­dit Suis­se (CS) wur­de am Mon­tag PSP Swiss Pro­per­ty 2016/2026 über 100 Mio. Fr. plat­ziert. Die Zu­ger Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft zahl­te für den zehn­jäh­ri­gen Bond ei­nen Ren­di­te­auf­schlag (Spre­ad) von 54 Ba­sis­punk­ten (Bp) über Swap-Mit­te.

An drei­mo­na­ti­gen Geld­markt­buch­for­de­run­gen (GMBF), als de­ren Fe­der­füh­rer die Schwei­ze­ri­sche Na­tio­nal­bank (SNB) fun­giert, wur­den am Di­ens­tag 537,8 Mio. Fr. zu­ge­teilt. Es gab nach Mit­tei­lung der SNB Ge­bo­te über 5,023 Mrd. Fr. Die Ren­di­te fiel auf –0,924% nach –0,88% in der Vor­wo­che. Leicht ge­stie­gen ist die täg­lich von der SNB er­rech­ne­te Durch­schnitts­ren­di­te für Bun­des­ob­li­ga­tio­nen (Kas­sa­zins­satz) mit zehn Jah­ren Lauf­zeit: von –0,35% am Mon­tag auf –0,34% am Di­ens­tag.

Der Se­kun­där­markt ten­dier­te am Di­ens­tag zum drit­ten Mal in Fol­ge leich­ter. Das ist ei­ne ty­pi­sche Re­ak­ti­on. Mit stei­gen­den Ak­ti­en­kur­sen we­gen bes­se­rer Kon­junk­tur­aus­sich­ten und wach­sen­der Ri­si­ko­be­reit­schaft der In­ves­to­ren ge­ben die Bond­kur­se nach.

Stan­dard and Poor’s (S&P) hat den Aus­blick der Cem­bra Mo­ney Bank von ne­ga­tiv auf sta­bil an­ge­ho­ben. Die Bo­ni­täts­no­te A– des auf Kon­su­men­ten­kre­di­te spe­zia­li­sier­ten In­sti­tuts wur­de be­stä­tigt. Mit der Aus­blick­ver­bes­se­rung ho­no­riert S&P vor al­lem die deut­li­chen Fort­schrit­te der Bank im Ab­kop­pe­lungs­pro­zess von ih­rer vor­he­ri­gen in­di­rek­ten Ei­gen­tü­me­rin Ge­ne­ral Electric Ca­pi­tal. Zu­dem er­war­tet S&P, dass Er­trags­kraft und Ka­pi­ta­li­sie­rung stark blei­ben – trotz der am 1. Ju­li in Kraft tre­ten­den Zins­ober­gren­ze von 10% auf Kon­sum­kre­di­te in der Schweiz. An der SIX Swiss Ex­ch­an­ge hat Cem- bra vier An­lei­hen über 625 Mio. Fr. aus­ste­hen.

Das Ge­samt­ver­mö­gen der An­la­ge­fonds in der Schweiz ist im März wie­der ge­stie­gen. Das Ver­mö­gen der von Swiss Fund Da­ta und Morningstar sta­tis­tisch er­fass­ten An­la­ge­fonds leg­te ge­gen­über Fe­bru­ar um rund 11 Mrd. Fr. oder 1,3% auf 867 Mrd. zu. Bei er­neu­ten Ab­flüs­sen von net­to 750 Mio. Fr. im Be­richts­mo­nat ist das Vo­lu­men­wachs­tum per Sal­do auf die deut­lich hö­her no­tie­ren­den Bör­sen­kur­se zu­rück­zu­füh­ren, teilt die Swiss Funds & As­set Ma­nage­ment As­so­cia­ti­on (SFAMA) mit. Die Mit­tel­ab­flüs­se hät­ten sich ge­gen­über dem Vor­mo­nat «ab­ge­schwächt», re­la­ti­viert SFAMA-Ge­schäfts­füh­rer Mar­kus Fuchs.

Die Rang­fol­ge der Be­liebt­heit hat sich im März nicht ge­än­dert. Auf Ak­ti­en­fonds ent­fie­len 40% (Fe­bru­ar 39,1%), auf Ob­li­ga­tio­nen­fonds 32,3% (32,6%), auf An­la­ge­stra­te­gie­fonds 12,3% (12,2%) und auf Geld­markt­fonds 7,0% (7,2%).

Die Schwei­zer Hy­po­the­ken­zin­sen fal­len wei­ter. Nach An­ga­ben von Mo­ney­park sind die Hy­po­Zin­sen für ver­schie­de­ne Lauf­zei­ten die­se Wo­che auf die tiefs­ten je ge­mes­se­nen Durch­schnitts­wer­te ge­fal­len. Die durch­schnitt­li­chen Sät­ze be­tra­gen jetzt 1,11% für zwei­jäh­ri­ge, 1,12% für drei­jäh­ri­ge, 1,18% für fünf­jäh­ri­ge und 1,30% für sie­ben­jäh­ri­ge Fes­t­hy­po­the­ken. Bei den Lauf­zei­ten von drei, fünf und sie­ben Jah­ren sei­en das «ab­so­lu­te Tiefst­wer­te», zwei­jäh­ri­ge Fes­t­hy­po­the­ken wa­ren erst­mals im Ja­nu­ar 2015 der­art günstig.

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