Kon­sum­gü­ter­ti­tel im Hoch

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - WUE

Ölak­ti­en er­ho­len sich teil­wei­se. Ak­zo No­bel über­zeugt nicht durch­weg.

+3,8%). Der Um­satz des Kon­sum­gü­ter­her­stel­lers stieg im ers­ten Quar­tal 5% auf 2,3 Mrd. £. Die Bri­ten be­stä­tig­ten zu­dem das Um­satz­wachs­tums­ziel von 4 bis 5% im Ge­samt­jahr 2016. Die so­li­den Re­sul­ta­te stütz­ten auch die Pa­pie­re der Wett­be­wer­ber Bei­ers­dorf (82.29 €, +4,3%) und Hen­kel ( Vz, 104.05 €, +4%).

Auch Da­no­ne (64.52 €, +3,8%) rech­net nach dem ers­ten Quar­tal wei­ter mit ei­nem Um­satz­plus von 3 bis 5% im Ge­samt­jahr. Im ers­ten Quar­tal schaff­te der Milch­pro­dukte­her­stel­ler auf ver­gleich­ba­rer Ba­sis ei­nen Ab­satz­zu­wachs von 3,5% auf 5,3 Mrd. €. AB In­Bev (115.45 €, +3%) nimmt ei­ne wei­te­re Hür­de für die Über­nah­me von SABMil­ler (4275 p, +0,2%): Der Bier­brau­er hat die Of­fer­te des ja­pa­ni­schen Kon­kur­ren­ten Asahi an­ge­nom­men, der für drei Mar­ken 2,6 Mrd. € ge­bo­ten hat­te. Der De­al mit Asahi hängt aber von der Zu­stim­mung der Wett­be­werbs­be­hör­den zum Kauf von SABMil­ler ab.

Die vor­läu­fi­gen Erst­quar­tals­zah­len von Za­lan­do (29.31 €, –1,1%) ha­ben ent­täuscht. Der On­li­ne-Mo­de­händ­ler rech­net mit ei­nem Be­triebs­ge­winn (Ebit) von 12 bis 28 Mio. €, nach 29,1 Mio. € in der Vor­jah­res­pe­ri­ode. Der Um­satz von 790 bis 800 Mio. € (+22,5 bis 24,5%) fiel eben­falls tie­fer aus als er­war­tet. Das Wachs­tums­ziel von 25% im Ge­schäfts­jahr 2016 wur­de aber be­stä­tigt.

Pu­b­li­cis (66.38 €, +6,9%) hat im ers­ten Quar­tal mit ei­nem or­ga­ni­schen Um­satz­zu­wachs von 2,9% auf 2,3 Mrd. € die ei­ge­nen Er­war­tun­gen über­trof­fen. Der Wer­be­kon­zern nann­te vor al­lem das gu­te Ge­schäft im Di­gi­tal­be­reich so­wie das Wachs­tum in Nord­ame­ri­ka und Eu­ro­pa als Grün­de für den gu­ten Jah­res­start.

Der Jah­res­auf­takt von Ak­zo No­bel (63.75 €, +4,8%) fiel da­ge­gen zwie­späl­tig aus: Der Che­mie­kon­zern stei­ger­te zwar den Be­triebs­ge­winn mehr als er­war­tet (+9% auf 334 Mio. €), blieb aber mit ei­nem Um­satz­mi­nus von 4% auf 3,4 Mrd. € un­ter den Schät­zun­gen.

Der Au­to­zu­lie­fe­rer Fau­re­cia (36.18 €, +7,7%) er­freu­te mit ei­nem Um­satz­wachs­tums­ziel von 6% per 2018. Die Ti­tel des Nutz­fahr­zeug­her­stel­lers CNH In­dus­tri­al (6.36 €, +10,1%, vor­mals Fi­at In­dus­tri­al) klet­ter­ten dank ei­ner Kauf­emp­feh­lung von Bank of Ame­ri­ca Mer­rill Lynch.

Spe­ku­la­tio­nen, wo­nach App­le die iPho­ne-Pro­duk­ti­on dros­seln könn­te, las­te­ten auf den Ak­ti­en der Chip­her­stel­ler und App­le-Zu­lie­fe­rer ARM Hol­dings (964 p, –2,2%) und Dia­log Se­mi­con­duc­tor (32.83 €, –4,1%).

Der vo­la­ti­le Öl­preis mach­te welt­weit Schlag­zei­len und be­weg­te die Bör­sen. Chi­nas Bör­sen star­te­ten mit Ab­ga­ben in die Wo­che. Ge­gen­über Frei­tag ga­ben so­wohl der CSI 300 als auch der Shang­hai Com­po­si­te et­was mehr als 1% nach. In Ja­pan fiel der Nik­kei 225 (+0,2% seit Frei­tag) am Mon­tag 3,4%, mach­te aber am Di­ens­tag den Ver­lust wie­der wett.

Nach­dem die Erd­öl­pro­duk­ti­ons­län­der am Wo­che­n­en­de in Do­ha kei­ne Ei­ni­gung über ei­ne De­cke­lung der För­der­men­ge er­reich­ten, bra­chen die Roh­öl­prei­se ein. Auf das Vier­mo­nats­hoch der ver­gan­ge­nen Wo­che folg­te ein Ab­sturz des Brent-Prei­ses um fast 7%, als die Ängs­te über ei­ne neue Öl­schwem­me wie­der auf­fla­cker­ten. Doch schon am Di­ens­tag kos­te­te ein Fass Brent-Roh­ölk wie­der gleich viel wie vor dem Tref­fen.

In Chi­na ist die In­dus­trie­pro­duk­ti­on im März mit 6,8% ge­gen­über Vor­jah­res­quar­tal so schnell

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