Hy­po­zin­sen auf Re­kord­tief

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Die Fi­nan­zie­rung von Wohn­ei­gen­tum in der Schweiz ist so günstig wie noch nie. Ins­be­son­de­re die Richt­sät­ze für zehn­jäh­ri­ge Fes­t­hy­po­the­ken sind im April noch­mals ge­sun­ken.

Im Schnitt lie­gen die Zin­sen auf Lang­läu­fer nur noch knapp über 1,5%. Bis auf Hy­po Lenz­burg ha­ben al­le in der Ta­bel­le auf­ge­führ­ten An­bie­ter die Zin­sen am lan­gen En­de im April re­du­ziert. Ho­me­ga­te, Zu­rich In­suran­ce und die Glar­ner Kan­to­nal­bank (Hy­po­mat.ch) ha­ben gar An­pas­sun­gen von 10 oder mehr Ba­sis­punk­ten (100 Bp = 1 Pro­zent­punkt) vor­ge­nom­men. Letz­te­re weist da­mit er­neut das güns­tigs­te Fi­nan­zie­rungs­mo­dell auf. Kaum ver­än­dert ha­ben die Fi­nan­zie­rer die Kon­di­tio­nen bei den kur­zen und den mitt­le­ren Lauf­zei­ten.

Ge­mäss den Ana­lys­ten der Cre­dit Suis­se dürf­ten die Leit­zin­sen auf­grund des un­ver­än­der­ten geld­po­li­ti­schen Kur­ses der Schwei­ze­ri­schen Na­tio­nal­bank (SNB) auch in den kom­men­den zwölf Mo­na­ten tief blei­ben. Sie hin­gen wei­ter von den Ab­si­che­rungs­kos­ten ab, die Banken und Ver­si­che­rern in­fol­ge der Ne­ga­tiv­zin­sen ent­stün­den. Die Richt­sät­ze auf Fes­t­hy­po­the­ken mit lan­ger Lauf­zeit dürf­ten da­her im lau­fen­den Jahr höchs­tens leicht stei­gen, schreibt die Gross­bank.

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