Au­to­seg­ment bleibt bri­sant

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

Daim­ler ge­rät ins Vi­sier der US-Be­hör­den. Ban­ken­ti­tel über­zeu­gen.

Volks­wa­gen (125.45 €, +14,4%) konn­te nach mo­na­te­lan­gem Hin und Her ei­ne Ei­ni­gung mit den US-Be­hör­den er­zie­len. Die­se Nach­richt liess die Ti­tel des Au­to­her­stel­lers kräf­tig avan­cie­ren (vgl. Sei­te 15). Vol­vo (99,15 sKr., +9,5%) und Re­nault (87.34 €, +1%) klet­ter­ten nach er­freu­li­chen Quar­tals­er­geb­nis­sen eben­falls.

Mi­che­lin stie­gen 4,6% auf 96.30 €. Der Ri­va­le von Con­ti­nen­tal (194.25 €, +1,4%) hat mit sei­nem Quar­tals­um­satz die Er­war­tun­gen der An­le­ger über­trof­fen.

SAP (71.24 €, +2,2%) hat mit den Quar­tals­zah­len die Er­war­tun­gen weit­ge­hend ge­trof­fen. Der deut­sche Soft­ware-Kon­zern konn­te auf ver­gleich­ba­rer Ba­sis sei­nen Ge­winn deut­lich stei­gern. Das Um­satz­wachs­tum be­trug hin­ge­gen le­dig­lich 5%. Die Quar­tals­zah­len von ASML (85.37 €, –3,8%) wa­ren eben­falls zu­frie­den­stel­lend. Die Ti­tel des Halb­lei­ter­her­stel­lers ga­ben we­gen ei­ner ver­hal­te­nen Ge­winn­pro­gno­se trotz­dem nach. Die Ein­füh­rung neu­er Tech­no­lo­gi­en wür­de ei­nen gros­sen Kos­ten- druck aus­üben. Schnei­der Electric klet­ter­ten nach er­freu­li­chen Quar­tals­zah­len 5,5% auf 59.45 €.

Erics­son (67,45 sKr., –13,7%) ver­lo­ren nach Zah­len da­für deut­lich. Der schwe­di­sche Netz­werk­aus­rüs­ter will nach ei­nem schwa­chen Quar­tal das Un­ter­neh­men um­struk­tu­rie­ren, um so die star­ke Kon­kur­renz wie No­kia (5.38 €, –1,3%) ab­weh­ren zu kön­nen.

St­ein­hoff lie­fer­te sich mit dem fran­zö­si­schen Ein­zel­händ­ler Fnac ei­nen Bie­ter­kampf um Dar­ty. In­ner­halb von we­ni­ger als 24 St­un­den er­höh­te der Mö­bel­her­stel­ler sein An­ge­bot für den vor al­lem in Frank­reich stark ver­tre­te­nen, bri­ti­schen Elek­tro­nik-Ein­zel­händ­ler drei­mal. Fnac ist da­mit mo­men­tan über­bo­ten, ein Ge­gen­an­ge­bot wird aber in Kür­ze er­war­tet. Dar­ty stie­gen dar­auf­hin sat­te 21,6% auf 163 p. St­ein­hoff ten­dier­ten 2,5% auf 5.23 € schwä­cher, wäh­rend Fnac mit 3,5% auf 54.60 € deut­li­cher nach­ga­ben.

Ban­ken­ti­tel zo­gen die­se Wo­che wie­der deut­lich an. Santan­der (4.47 €, +10,2%), BNP Pa­ri­bas (47.79 €, +5,8%) und HSBC (466,5 p, +4,8%) stie­gen. Deut­sche Bank (16.80 €, +9,5%) leg­ten eben­falls zu. Bei der nächs­ten Haupt­ver­samm­lung des In­sti­tuts soll es ei­ne Ab­stim­mung über ei­ne mög­li­che Son­der­prü­fung we­gen Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen im Rah­men des Zins­skan­dals ge­ben.

Die Ver­si­che­rung Al­li­anz (155.20 €, +5,2%) will an­geb­lich über ih­re ita­lie­ni­sche Toch­ter 100 Mio. € in den dor­ti­gen Ban­ken­ret­tungs­fonds ein­zah­len.

Asi­ens Bör­sen ten­dier­ten über die Han­dels­wo­che mehr­heit­lich freund­lich. Vor al­lem ja­pa­ni­sche Ak­ti­en la­gen im Plus. Für Zu­ver­sicht sorgt die geld­po­li­ti­sche Sit­zung der ja­pa­ni­schen Notenbank (Bank of Ja­pan, BoJ) nächs­te Wo­che. Markt­ak­teu­re er­war­ten mehr Käu­fe am Ak­ti­en­markt durch die BoJ. Zu­dem wird über­legt, Ge­schäfts­ban­ken auf aus­ge­wähl­ten Kre­di­ten ge­gen­über der BoJ ei­ne Zins­gut­schrift zu ge­wäh­ren, da Mi­nus­zin­sen die Bank­ge­win­ne be­las­ten. Dies gab Fi­nanz­wer­ten wie Mitsu­bi­shi UFJ Fi­nan­ci­al Group (579.30 Yen, +8,5%) und Su­mi­to­mo Mitsui Fi­nan­ci­al Group (3803 Yen, +8,2%) Auf­trieb.

Ex­port­wer­te leg­ten trotz schwa­cher Da­ten zu. Ja­pans Aus­fuh­ren fie­len im März den sechs­ten Mo­nat in Fol­ge. Der schwä­che­re Yen ver­half aber zu hö­he­ren Kur­sen. Ca­non stie­gen 2,6% auf 3383 Yen. Chu­gai Phar­maceu­ti­cal (3860 Yen, +5%) pro­fi­tier­ten vom

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.