Op­ti­ons­schei­ne (Put-War­rants)

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

So funk­tio­niert’s War­rants sind ver­brief­te Op­tio­nen zum Kauf (Call) und zum Ver­kauf (Put) ei­nes Wert­pa­pie­res. Sie kön­nen an der Bör­se ge­han­delt wer­den. Wie auf Ak­ti­en und In­di­zes gibt es auch Op­tio­nen auf Wäh­rungs­paa­re. Zum Ab­si­chern des Ab­wer­tungs­ri­si­kos des Dol­lars zum Fran­ken ist ein USDCHF-Pu­tWar­rant das rich­ti­ge In­stru­ment. Er ge­winnt an Wert, wenn der Dol­lar un­ter den ge­wähl­ten Aus­übungs­kurs fällt. Put-Op­tio­nen sind ver­gleich­bar mit ei­ner Ver­si­che­rung. Die Prä­mie steigt mit der Hö­he des Selbst­be­halts, der sich durch die Wahl des Aus­übungs­prei­ses er­gibt. Vor­tei­le Wenn der Dol­lar un­er­war­tet stär­ker wird, par­ti­zi­piert der An­le­ger an der Auf­wer­tung. Ver­lo­ren ist nur der Be­trag für die ver­geb­lich be­zahl­te Prä­mie. «Da es kei­nen Stop Loss gibt, muss das In­stru­ment nicht lau­fend über­wacht wer­den», sagt De­ri­vat­ex­per­te Andre­as Sto­cker von der Com­merz­bank. Der Ka­pi­tal­ein­satz ist ge­ring, vor al­lem wenn der Aus­übungs­preis weit un­ter dem ak­tu­el­len Kurs liegt. Der­zeit ge­nü­gen 400 Fr., um Dol­lar­an­la­gen im Wert von 20 000 $ mit ei­nem USDCHF-Put mit Aus­übungs­kurs 0.93 Fr./$ ab­zu­si­chern (vgl. Grafik). Nach­tei­le Die Ver­lus­te wer­den re­du­ziert, doch die Ab­si­che­rung ist nicht per­fekt. Sie ist zu­dem zeit­lich be­grenzt und muss nach Ablauf der Op­ti­on wo­mög­lich teuer er­neu­ert wer­den. Der Op­ti­ons­preis hängt mass­geb­lich von der Vo­la­ti­li­tät ab. Das heisst, Put-Op­tio­nen sind ge­nau dann teuer, wenn die Ner­vo­si­tät und die Schwan­kun­gen am De­vi­sen­markt hoch sind und der Be­darf für ei­ne Ab­si­che­rung am gröss­ten ist.

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