Mi­ni-Fu­tures Short

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

So funk­tio­niert’s Mi­ni-Fu­tures ge­hö­ren zur Ka­te­go­rie der He­bel­pro­duk­te. Wie bei War­rants kann man bei Mi­ni-Fu­tures ei­ne Long-(Call-) be­zie­hungs­wei­se ei­ne Short-(Put-)Po­si­ti­on ein­ge­hen. Der Wert ei­nes Mi­ni-Fu­tures Short auf das Wäh­rungs­paar Dol­lar/Fran­ken steigt, wenn sich der Dol­lar ab­wer­tet, und ver­liert, wenn er stär­ker wird. So wird der Wert der ab­ge­si­cher­ten Po­si­ti­on fak­tisch ein­ge­fro­ren.

Da Mi­ni-Fu­tures ei­ne end­lo­se Lauf­zeit auf­wei­sen, sind sie mit ei­ner Knock-ou­tSchwel­le aus­ge­stat­tet, bei de­ren Über­schrei­ten das Pro­dukt ver­fällt. Wer­tet sich der Dol­lar zum Bei­spiel über die ge­wähl­te Knock-out-Schwel­le von 1 $/Fr. auf, en­det der Schutz, und der An­le­ger par­ti­zi­piert wie­der an der Auf­wer­tung. Bei Mi­ni-Fu­tures ent­steht die He­bel­wir­kung durch ei­ne Di­rekt­in­ves­ti­ti­on, die gross­teils durch den Emit­ten­ten fremd­fi­nan­ziert wird. Der He­bel kann sich im Zeit­ab­lauf ver­än­dern. Vor­tei­le Die Ab­si­che­rung ist sehr prä­zi­se und zeit­lich un­be­grenzt. Der Preis ist nicht wie bei Op­tio­nen von der Markt­vo­la­ti­li­tät ab­hän­gig. Der Ka­pi­tal­ein­satz ist für Pro­duk­te mit ge­rin­gem Ab­stand bis zur Knock-ou­tSchwel­le nicht be­son­ders hoch. Ei­nen Selbst­be­halt gibt es nicht. Nach­tei­le Wenn sich die Wäh­rung un­er­war­tet auf­wer­tet, hat der An­le­ger bis zur Knock-ou­tSchwel­le nichts da­von. So wie Kurs­ver­lus­te wer­den durch die Mi­ni-Fu­tures auch die Kurs­ge­win­ne neu­tra­li­siert. Der Ka­pi­tal­ein­satz ist in der Re­gel hö­her als bei War­rants und hängt von der Wahl der Knock­out-Schwel­le ab.

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