Un­be­que­me Staats­an­lei­hen

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEITE -

Der Bas­ler Ban­ken­aus­schuss und die Re­gie­run­gen in Ker­n­eu­ro­pa wol­len die Vor­zugs­be­hand­lung von Staats­an­lei­hen ge­gen­über an­de­ren Wert­schrif­ten in der Rechnungslegung ab­schaf­fen. Zen­tral­ban­ken grei­fen in den Han­del am Se­kun­där­markt ein, um die Kur­se zu be­ein­flus­sen. Und da kei­ne In­fla­ti­ons­ge­fahr herrscht, wer­den selbst lang­lau­fen­de Pa­pie­re zu kaum mehr als 0% ver­zinst: Die Zei­ten, als Staats­an­lei­hen dem Ka­pi­tal­markt als Kom­pass dien­ten, sind vor­bei. Das zeigt sich nicht zu­letzt an der ge­rin­gen und un­ste­ten Kor­re­la­ti­on, die zwi­schen An­lei­hen­ren­di­ten und dem Öl­preis be­steht.

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