Icahn trennt sich von App­le

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE - EM

Der ak­ti­vis­ti­sche US-In­ves­tor Carl Icahn hat sei­ne App­le-An­tei­le ver­kauft. Per En­de 2015 hielt er ein Pa­ket von 45,8 Mio. Ak­ti­en, im ak­tu­el­len Ge­gen­wert von rund 4,3 Mrd. $. Er war seit et­wa drei Jah­ren en­ga­giert. Ge­gen­über dem TVSen­der CNBC nennt Icahn Sor­gen um die Ein­fluss­nah­me Pe­kings auf App­les kom­mer­zi­el­le Ak­ti­vi­tä­ten als Haupt­grund für den Ver­kauf. Vor ei­ner Wo­che hat­te die Re­gie­rung App­les Film­dienst in iTu­nes und den iBooks-Di­enst ver­bo­ten. App­le wur­de von den chi­ne­si­schen Be­hör­den bis­her weit­ge­hend ver­schont. Chi­na ist nach den USA App­les wich­tigs­ter Ab­satz­markt.

Im ers­ten Quar­tal muss­te App­le den ers­ten rück­läu­fi­gen iPho­ne-Ab­satz und den ers­ten Rück­gang des Kon­zern­um­sat­zes seit drei­zehn Jah­ren mel­den. Das iPho­ne ist mit ei­nem Um­satz­an­teil von 65% mit Ab­stand der wich­tigs­te Um­satz­trä­ger. Mit ei­nem Um­satz­rück­gang von rund ei­nem Vier­tel harzt be­son­ders das Ge­schäft in Chi­na. Der Aus­blick ist ver­hal­ten. Die Ak­ti­en ha­ben im Wo­chen­ver­lauf rund 10% ver­lo­ren.

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