Shell über­zeugt, BP ent­täuscht

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - WUE

Stan­dard Char­te­red be­las­tet Bank­ak­ti­en. Chin­a­da­ten hel­fen Berg­bau­ti­teln.

wa­ren aber in ers­ter Li­nie güns­ti­ge Steu­er­ef­fek­te. Zu­dem ent­spricht das Re­sul­tat ver­gli­chen zur Vor­jah­res­pe­ri­ode ei­nem Rück­gang um fast die Hälf­te.

We­gen des an­hal­tend tie­fen Öl­prei­ses warn­te Weir Group, der Jah­res­ge­winn 2016 wer­de leicht un­ter den Ana­lys­ten­er­war­tun­gen aus­fal­len. Die Ak­ti­en des Öl- und Mi­nen­aus­rüs­ters fie­len dar­auf 2,9% auf 1660 p. Gu­te In­dus­trie­da­ten aus Chi­na stütz­ten die Ak­ti­en der Roh­stoff­för­de­rer Rio Tin­to (2844 p, unv.), BHP Bil­li­ton (1223 p, –1,3%) und Ang­lo Ame­ri­can (1123,5 p, +1,7%) nur zum Teil. Der bri­ti­sche Gold­mi­nen­be­trei­ber Centa­min (160,2 p, +2,1%) ver­half den Ti­teln der Kon­kur­ren­ten Rand­gold Re­sour­ces (7395 p, +5,1%) und Fres­nil­lo (1718 p, +6,1%) zu Avan­cen mit der An­kün­di­gung, die För­de­rung wer­de am obe­ren En­de der Un­ter­neh­mens­pro­gno­se zu lie­gen kom­men, die Kos­ten am un­te­ren.

Mar­kan­te Ver­lus­te gab es im Ban­ken­sek­tor: Stan­dard Char­te­red büss­ten 4,6% auf 673,3 p ein, weil das vor al­lem in Asi­en ak­ti­ve bri­ti­sche In­sti­tut mit ei­nem Vor­steu­er­ge­winn von 458 Mio. $ die Er­war­tun­gen deut­lich ver­fehlt hat (vgl. Sei­te 12). Auch die Kon­kur­renz­ti­tel HSBC (612,5 p, –2,3%), In­te­sa San­Pao­lo (2.08 €, –3,7%), BNP Pa­ri­bas (52.74 €, –2,3%) und Bar­clays (186,7 p, –2,8%) er­lit­ten in der Fol­ge Rück­schlä­ge.

Der Wer­be­kon­zern WPP (1758 p, +2,4%) er­freu­te im drit­ten Quar­tal mit ei­ner Um­satz­stei­ge­rung auf ver­gleich­ba­rer Ba­sis von 3,2% auf 3,6 Mrd. £. Die Ak­ti­en pro­fi­tier­ten in der Fol­ge zu­sätz­lich von Hoch­stu­fun­gen ver­schie­de­ner Ana­lys­ten­häu­ser.

Die Va­lo­ren Pan­do­ra (830.50 dKr., –5,6%) schaff­ten es hin­ge­gen nicht in die Ge­winn­zo­ne, ob­wohl der Schmuck­her­stel­ler im drit­ten Quar­tal ei­nen Ge­winn­sprung von 40% auf 1,4 Mrd. dKr. (205,4 Mio. Fr.) aus­ge­wie­sen hat. Zu­dem hat er die Pro­gno­se für die Ebit­daMar­ge im Ge­schäfts­jahr 2016 leicht an­ge­ho­ben.

Shi­re (4537,5p, –5,8%) wa­ren be­reits im Vor­feld der Quar­tals­zah­len­prä­sen­ta­ti­on vom Di­ens­tag­mit­tag un­ter Druck ge­ra­ten. Der Phar­ma­kon­zern blieb mit ei­nem Ge­winn pro Ak­tie von 3.17 $ denn auch et­was un­ter den Er­war­tun­gen. Für we­nig Be­geis­te­rung un­ter den An­le­ger schie­nen auch die Ge­rüch­te um Merck KGaA (92.35 €, –2%) zu sor­gen: Das Phar­ma­un­ter­neh­men soll ge­mäss Me­dien­be­rich­ten ei­nen Ver­kauf der Bio­si­mi­lars-Spar­te in Er­wä­gung zie­hen. Sie könn­te bis zu 1 Mrd. € wert sein.

Die Bör­sen in Asi­en ten­dier­ten un­ein­heit­lich. An den Han­dels­plät­zen in Chi­na freu­te man sich über un­er­war­tet gu­te Wirt­schafts­da­ten. An den üb­ri­gen Bör­sen kräu­sel­ten eher Sor­gen­fal­ten die Stirn der An­le­ger. Der S&P Asia 50 mit den fünf­zig gröss­ten Fir­men in Hong­kong, Ko­rea, Sin­ga­pur und Tai­wan ver­bes­ser­te sich 0,7% auf 3749,66. Der Hang Seng in Hong­kong rück­te 0,8% auf 23 147,07 vor. Der CSI 300 mit den drei­hun­dert schwers­ten Wer­ten in Shen­zhen und Schang­hai avan­cier­te 0,6% auf 3359,05. Der Shang­hai Com­po­si­te schloss auf 3122,44 (+0,6%).

Der of­fi­zi­el­le Ein­kaufs­ma­na­ger­index für die In­dus­trie im Ok­to­ber ex­pan­dier­te über­ra­schend klar um 0,8 Punk­te auf 51,2. Das war der höchs­te Wert seit zwei Jah­ren. Der pri­va­te Ein­kaufs­ma­na­ger­index von Cai­xin sprang um 1,1 Punk­te auf 51,2. Auch die Ma­na­ger im Di­enst­leis­tungs­be­reich wa­ren mit

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