L’Oréal über­zeugt

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - BSC

Der Ban­ken­sek­tor schwä­chelt wei­ter. Ge­winn­mit­nah­men be­las­ten Adi­das.

die Bo­ni­täts­no­te «A–» des In­sti­tuts mit ei­nem ne­ga­ti­ven Aus­blick ver­se­hen und prüft ent­spre­chend ei­ne Her­ab­stu­fung. Com­merz­bank (5.99 €, –5,1%) und Ers­te Group Bank (26.19 €, –11,2%) ga­ben nach ent­täu­schen­den Quar­tals­zah­len Ter­rain preis.

Dem­ge­gen­über wa­ren ING Gro­ep (11.95 €, –1%) nach bes­ser als er­war­tet aus­ge­fal­le­nen Dritt­quar­tals­zah­len am Tag der Pu­bli­ka­ti­on ge­fragt. Im Wo­chen­ver­gleich ka­men die Ti­tel da­mit aber nicht in die Ge­winn­zo­ne.

Ver­gleichs­wei­se gut hal­ten konn­ten sich bri­ti­sche Ban­ken­wer­te wie Lloyds Banking (55.5 p, –2,6%) und Roy­al Bank of Scot­land (185 p, –3,4%). Die rich­ter­li­che Ent­schei­dung, wo­nach es zum An­stoss des Br­ex­it-Pro­zes­ses ei­ne Ab­stim­mung des Par­la­ments be­dür­fe, stütz­te. Da­von pro­fi­tier­ten auch bri­ti­sche Grund­stück- und Im­mo­bi­li­en­wer­te. Land Se­cu­ri­ties Group (981 p, –0,4%), Bri­tish Land (590,5 p, +0,8%) und Bo­vis Ho­mes Group (779 p, +1,9%) ten­dier­ten al­le fes­ter.

Deut­li­che Ver­lus­te gab es im Au­to­mo­bil­seg­ment: Sta­gnie­ren­de Ab­satz­da­ten aus den USA so­wie ein stär­ke­rer Eu­ro üb­ten Druck auf Volks­wa­gen ( Vz 118.70 €, –5,8%), Daim­ler (61.85 €, –5,3%) und Fi­at Chrys­ler (6.13 €, –7,1%) aus. Bes­ser als er­war­te­te Dritt­quar­tals­zah­len stütz­ten BMW (75.46 €, –5,9%) in­des­sen kaum. Der Münch­ner Kon­zern hat die Ge­winn­erwar­tun­gen leicht über­trof­fen und sei­nen Aus­blick be­stä­tigt.

Po­si­tiv fiel die Re­ak­ti­on auf die Zah­len von Hu­go Boss (58.82 €, +1,5%) aus. Das Mo­de­haus hat die Um­satz­er­war­tun­gen zwar leicht ver­fehlt, der Ge­winn fiel je­doch bes­ser als er­war­tet aus, und der Aus­blick wur­de be­stä­tigt. We­ni­ger er­freut wa­ren An­le­ger vom Zwi­schen­be­richt von Adi­das (133.05 €, –11,1%). Der Sport­ar­ti­kel­her­stel­ler hat im ab­ge­lau­fe­nen Quar­tal dank grosser Sport­er­eig­nis­se deut­lich mehr ver­dient. Den­noch hat die Grup­pe da­mit erst­mals seit lan­gem die Er­war­tun­gen nicht klar über­trof­fen. Das ver­lei­te­te die zu­letzt er­folgs­ver­wöhn­ten An­le­ger zu Ge­winn­mit­nah­men.

Auch an­de­re Ti­tel ha­ben nach ent­täu­schen­den Quar­tals­zah­len kor­ri­giert. Trotz leicht ge­stie­ge­ner Ein­nah­men im drit­ten Quar­tal kam der Ab­schluss von Axa (19.39 €, –6,3%) schlecht an. Der Spe­zi­al­che­mie­grup­pe Evo­nik (27.04 €, –5,1%) mach­ten Preis­rück­gän­ge für wich­ti­ge Pro­duk­te zu schaf­fen. Veo­lia En­vi­ron­ne­ment fie­len 11,2% auf 17.67 €; auch da wa­ren schwa­che Dritt­quar­tals­zah­len der Grund.

Vor den US-Wah­len kom­men­de Wo­che herrsch­te an Asi­ens Märk­ten et­was Ner­vo­si­tät. Der Bloom­berg World Asia Pa­ci­fic In­dex ver­lor im Ver­gleich zur Vor­wo­che 0,7%. In Ja­pan ver­lor der Nik­kei 225 3,1% auf 16’905 Punk­te. In­fol­ge der an­ge­spann­ten Wäh­rungs­si­tua­ti­on blei­ben die Aus­sich­ten für vie­le ja­pa­ni­sche Un­ter­neh­men ge­trübt. Der Au­to­zu­lie­fe­rer Su­mi­to­mo Electric In­dus­tries (1381 Yen, –11,4%) muss­te die Schät­zung für den ope­ra­ti­ven Jah­res­ge­winn um 22% sen­ken. Beim Au­to­her­stel­ler Maz­da Mo­tor (1570 Yen, –9,2%) wa­ren es 13%. Zu­dem ha­ben rund zwei Drit­tel der bis­her ver­öf­fent­lich­ten ja­pa­ni­schen Un­ter­neh­men die Um­satz­er­war­tun­gen im ver­gan­ge­nen Quar­tal ver­fehlt, und et­wa die Hälf­te ent­täusch­te beim Ge­winn. Im Fal­le von So­ny (3175 Yen, –3,8%) be­las­te­te der Ver­kauf der Bat­te­rie­di­vi­si­on den Quar­tals­ge­winn.

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