Was man zu 3a wis­sen muss

Finanz und Wirtschaft - - GIE -

Der Ge­setz­ge­ber sieht die drit­te Säu­le als pri­va­te Er­gän­zung zu AHV (ers­te Säu­le) und Pen­si­ons­kas­se (zwei­te Säu­le) vor. Um das Al­ters­spa­ren at­trak­ti­ver zu ma­chen, sind die­ses Jahr Ein­zah­lun­gen bis zu 6768 Fr. mög­lich. Der ef­fek­tiv ein­be­zahl­te Be­trag ist in der Steu­er­er­klä­rung ab­zugs­fä­hig. Je nach Pro­gres­si­on und Steu­er­satz kann die Ma­xi­mal­ein­zah­lung ei­ne Fis­ka­ler­spar­nis von bis zu 3000 Fr. pro Jahr aus­ma­chen.

Die Säu­le 3a wird als ge­bun­de­ne Vor­sor­ge (im Ge­gen­satz zur frei­en Vor­sor­ge 3b) be­zeich­net, weil der Spa­rer bis zur Pen­sio­nie­rung weit­ge­hend kei­nen Zu­griff auf das Ver­mö­gen hat. Aus­nah­men sind bei Weg­zug ins Aus­land, beim Haus­kauf oder der Auf­nah­me ei­ner selb­stän­di­gen Tä­tig­keit vor­ge­se­hen. Re­gu­lär kann das an­ge­spar­te Geld frü­hes­tens fünf Jah­re vor der Pen­sio­nie­rung (Frau­en 59 Jah­re, Män­ner 60 Jah­re) be­zo­gen wer­den. Zu be­ach­ten ist: So­bald das Ver­mö­gen aus­be­zahlt wird, muss der Spa­rer den Be­trag ver­steu­ern.

An­bie­ter von 3a-Wert­schrif­ten­lö­sun­gen müs­sen ge­mäss den Richt­li­ni­en des BVG (Bun­des­ge­setz über die be­ruf­li­che Al­ters-, Hin­ter­las­se­nen- und In­va­li­den­vor­sor­ge) die Gel­der an­le­gen. Bis 2007 galt, dass nicht mehr als 50% des Fonds­ver­mö­gens in Ak­ti­en an­ge­legt wer­den dür­fen. Seit­her ist die­se Li­mi­te ge­lo­ckert wor­den. Erst seit we­ni­gen Jah­ren gibt es Pro­duk­te, die bis zu 75% in Di­vi­den­den­pa­pie­re in­ves­tie­ren.

Nur we­ni­ge nut­zen Wert­schrif­ten­fonds, um fürs Al­ter zu spa­ren. Die Mehr­heit setzt in der Säu­le 3a auf Vor­sor­ge­kon­ti. Die­se sind eben­falls steu­er­be­güns­tigt, zu­dem er­hält der Spa­rer ei­nen Vor­zugs­zins.

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