Gut ge­spart

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Auch beim Spa­ren gibt es Re­geln zu be­ach­ten, um Ver­lus­te zu ver­mei­den. Zwar dro­hen im Ge­gen­satz zu An­la­gen am Ka­pi­tal­markt kei­ne Kurs­schwan­kun­gen, da­für kön­nen Bank­ge­büh­ren 100% oder mehr des Zin­s­er­trags weg­fres­sen. Spar­kon­to: Geld, das nicht für den täg­li­chen Be­darf be­nö­tigt wird, soll­te nicht auf dem Pri­vat­kon­to lie­gen, son­dern auf ein Spar­kon­to über­wie­sen wer­den. Ein sol­ches bie­tet trotz tie­fer Zin­sen bes­se­re Kon­di­tio­nen. «Vie­len ist der Un­ter­schied nicht wirk­lich be­wusst, und sie ver­ge­ben da­mit Zin­s­er­trä­ge», sagt da­zu Ben­ja­min Manz von Mo­ney­land.ch. Meh­re­re Kon­ti: Bei ge­nü­gend ho­hem Ver­mö­gen kann es sich loh­nen, meh­re­re Spar­kon­ti zu füh­ren. So kön­nen An­le­ger vom Zins­vor­teil der­je­ni­gen An­bie­tern pro­fi­tie­ren, die nur er­schwer­te Rück­zugs­be­din­gun­gen an­bie­ten. In ei­nem sol­chen Fall heisst es aber, die Ge­büh­ren ge­nau zu stu­die­ren. Kon­to­wech­sel: Nicht in je­dem Fall lohnt es sich, zu ei­ner Bank mit at­trak­ti­ve­ren Zin­sen zu wech­seln. Es hängt da­von ab, ob es der bis­he­ri­ge An­bie­ter mit sei­nen Kon­di­tio­nen er­mög­licht, das An­ge­spar­te in nütz­li­cher Frist zu be­zie­hen. Zu­dem müs­sen die Be­din­gun­gen des neu­en Kon­to­an­bie­ters er­füllt wer­den kön­nen. Ge­büh­ren: Meist sind at­trak­ti­ve Zin­sen als Be­stand­teil ei­nes Kon­topa­kets zu ha­ben. Das kos­tet Ge­büh­ren, da oft zu­sätz­li­che Ser­vices wie Kre­dit­kar­ten in­be­grif­fen sind. In ei­ni­gen Fäl­len über­stei­gen die­se Kos­ten den Zin­s­er­trag. Bei fi­xen Ge­büh­ren fah­ren Spa­rer bes­ser, wenn sie ei­nen mög­lichst ho­hen Be­trag auf ei­nem Kon­to be­las­sen.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.