Das Wich­tigs­te

Finanz und Wirtschaft - - UNT -

Die steu­er­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen müs­sen per­ma­nent an­ge­passt wer­den. Die Stu­die er­kennt rich­tig: «Wir kön­nen den Stand­ort-Wett­be­werb nicht auf­grund der steu­er­li­chen Wett­be­werbs­fä­hig­keit ge­win­nen – wir kön­nen ihn nur ver­lie­ren.» Die Schweiz ist steu­er­lich der­zeit wett­be­werbs­fä­hig. Die Steu­er­hin­ter­zie­hung ist ge­mäss dem Ran­king des IMD (2015) kein grosses Pro­blem. Be­züg­lich der Un­ter­neh­mens­be­steue­rung steht die Schweiz gut da (vgl. Grafik). Soll­te die Un­ter­neh­mens­steu­er­re­form III, über die das Volk im Fe­bru­ar 2017 ab­stimmt, ab­ge­lehnt wer­den, wür­de die Steu­er­be­las­tung für vie­le Un­ter­neh­men mar­kant stei­gen – und die Schweiz an At­trak­ti­vi­tät ver­lie­ren.

Dietrich weist dar­auf hin, dass von der Steu­er­re­form so­wohl Gross­un­ter­neh­men wie auch KMU pro­fi­tie­ren wür­den. Bru­n­et­ti sieht bei ei­ner Ab­leh­nung gar die Ge­fahr von Ab­wan­de­run­gen be­trof­fe­ner aus­län­di­scher Un­ter­neh­men.

Ge­fahr droht dem Stand­ort auch sei­tens des Ar­beits­mark­tes. Vie­le be­frag­te Un­ter­neh­men fürch­ten, dass die Um­set­zung der Mas­sen­ein­wan­de­rungs­in­itia­ti­ve die Per­so­nen­frei­zü­gig­keit ein­schränk­ten wer­de. Zu­dem sor­gen sie sich um die Mög­lich­keit, qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus Dritt­staa­ten zu re­kru­tie­ren. In die­sem Fall Die Schweiz bleibt steu­er­lich at­trak­tiv – so­fern die Un­ter­neh­mens­steu­er­re­form III nicht schei­tert. Aus­län­di­sche Un­ter­neh­men fürch­ten Schwie­rig­kei­ten bei der Re­kru­tie­rung von in­ter­na­tio­na­len Fach­kräf­ten. Po­li­ti­sche Un­si­cher­hei­ten sind Gift für die Un­ter­neh­men und scha­den dem Wirt­schafts­stand­ort Schweiz.

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